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Donald Trump: Iran macht Vorschlag zu Kriegsende - US-Präsident skeptisch

Ein neuer Vorschlag aus dem Iran zur Beendigung des Krieges mit den USA stößt bei Donald Trump offenbar auf große Skepsis. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jose Luis Magana

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  • Vorschlag aus dem Iran: Straße von Hormus öffnen, aber Verhandlungen zum Atomprogramm vertagen
  • US-Präsident Donald Trump ist Medienberichten zufolge skeptisch
  • Verhandlungen zwischen Washington und Teheran gerieten trotz Waffenruhe ins Stocken

US-Präsident Donald Trump sieht Teherans jüngsten Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs übereinstimmenden Medienberichten zufolge skeptisch. Er habe den Vorschlag zwar nicht direkt abgelehnt, aber er hege Zweifel an der Aufrichtigkeit der iranischen Führung, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die "New York Times" berichtete ebenfalls, Trump sei mit dem Vorschlag nicht zufrieden.

Donald Trump skeptisch gegenüber Vorschlag aus dem Iran

Der Entwurf sieht Medienberichten zufolge eine Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende des Kriegs vor - über das umstrittene iranische Atomprogramm soll dann erst im Anschluss verhandelt werden.

Straße von Hormus bleibt blockiert

Der Iran blockiert weiterhin den internationalen Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Die Meerenge ist unter anderem für den Transport von Öl und Gas aus den Staaten des Persischen Golfs von entscheidender Bedeutung für die Weltwirtschaft. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt, um die Führung in Teheran von den Einnahmen aus dem Ölexport abzuschneiden.

Waffenruhe zwischen USA und dem Mullah-Regime

Aktuell gilt im Iran-Krieg eine Waffenruhe. Aber die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts sind ins Stocken geraten. Am Wochenende sagte Trump eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan kurzfristig ab. Die Regierung in Islamabad vermittelt zwischen den Konfliktparteien.

Donald Trump will Teheran am Bau einer Atombombe hindern

Die USA fordern vom Iran unter anderem die Herausgabe von hoch angereichertem Uran und den Verzicht auf eine Atombombe. Die Führung in Teheran dementiert Pläne zum Bau von Atomwaffen, besteht aber auf ihrem Recht auf ein ziviles Nuklearprogramm, inklusive des Rechts zur Anreicherung von Uran.

US-Außenminister Marco Rubio: Blockade von Hormus wie "wirtschaftliche Atomwaffe"

Nach Einschätzung von US-Außenminister Marco Rubio setzt der Iran die Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormusgezielt als Waffe mit größtmöglicher Wirkung ein. "Die Straße von Hormus ist im Grunde eine wirtschaftliche Atomwaffe, die sie versuchen, gegen die Welt einzusetzen - und sie geben damit an", sagte Rubio in einem Interview des TV-Senders Fox News.

Deshalb dürften die Machthaber in Teheran niemals in den Besitz von Nuklearwaffen gelangen, betonte er. "Stellen sie sich vor, wenn diese Leute Zugriff auf eine Atomwaffe hätten, dann würden sie die ganze Region zur Geisel nehmen", sagte der Außenminister, der in Personalunion auch Präsident Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist.

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/kns/roj/news.de/dpa

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