Donald Trump: Eigene Partei geht auf US-Präsidenten los - heftige Kritik an "Putin-Kurs"
Donald Trump: Heftige Kritik an Russland-Kurs – US-Präsident in der Defensive Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Erstellt von Mia Lada-Klein
27.03.2026 19.17
- Republikaner kritisiert Trumps Russland-Kurs deutlich
- Streit um mögliche Gebietsverluste der Ukraine
- Internationale Kritik an Zugeständnissen an Moskau
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Innerhalb der Republikanischen Partei wächst der Widerstand gegen Donald Trumps Umgang mit Russland. Der Abgeordnete Don Bacon meldete sich nun öffentlich zu Wort und äußerte deutliche Zweifel an der Strategie des Präsidenten. Seiner Einschätzung nach könnte Washington in den Verhandlungen mit Moskau zu nachgiebig auftreten. Bacon warnte davor, dass ein möglicher Friedensprozess nicht dazu führen dürfe, russische Aggression indirekt zu belohnen. Besonders kritisch sieht er mögliche Zugeständnisse auf ukrainischer Seite.
Sorge um Kurswechsel im Ukraine-Krieg
Hintergrund der Kritik ist die aktuelle Debatte über ein mögliches Ende des Krieges in der Ukraine. Die US-Regierung setzt verstärkt auf Verhandlungen, um den Konflikt zu beenden. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, ob Kiew dafür Gebietsverluste hinnehmen müsste.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt angedeutet, Sicherheitszusagen der USA könnten an territoriale Kompromisse geknüpft sein. Diese Darstellung wurde aus Washington jedoch zurückgewiesen.
Donbass im Zentrum der Verhandlungen
Im Fokus steht vor allem die Region Donbass im Osten der Ukraine. Russland beansprucht das Gebiet seit der Invasion 2022 für sich und betrachtet die vollständige Kontrolle als zentrales Ziel. Ein möglicher Rückzug der Ukraine aus der Region gilt als besonders umstritten. Kritiker befürchten, dass ein solcher Schritt Moskau stärken und ein gefährliches Signal senden könnte.
Warnung vor "falschem Frieden"
Bacon schloss sich laut "Newsweek" diesen Bedenken an und stellte klar, dass viele Amerikaner eine Annäherung an den Kreml ablehnen. Unterstützung erhielt er unter anderem von Sicherheitsexperten, die davor warnen, Gebiete gegen vermeintliche Stabilität einzutauschen. Historische Erfahrungen würden zeigen, dass solche Kompromisse langfristig eher zu neuen Konflikten führen könnten, statt dauerhaften Frieden zu sichern.
Die Debatte macht deutlich, wie gespalten die Republikanische Partei in der Ukraine-Frage ist. Während Trump auf ein schnelles Ende des Krieges drängt, fordern andere Stimmen eine weiterhin klare Unterstützung für Kiew. Bacon gehört seit Längerem zu den Kritikern des Präsidenten in diesem Bereich. Bereits zuvor hatte er betont, dass die Ukraine als Opfer des Konflikts betrachtet werden müsse und weiterhin militärische Hilfe benötige.
Internationale Reaktionen erhöhen den Druck
Auch auf internationaler Ebene stößt die Diskussion auf Widerstand. Vertreter der Europäischen Union lehnen territoriale Zugeständnisse klar ab und warnen vor den Folgen für die europäische Sicherheit. Selenskyj selbst hat mehrfach erklärt, dass ein Verzicht auf den Donbass für die Ukraine nicht infrage komme. Ein solcher Schritt würde aus seiner Sicht die Gefahr weiterer Angriffe erhöhen.
Trotz der anhaltenden Differenzen laufen die diplomatischen Bemühungen weiter. In den kommenden Tagen werden neue Gespräche zwischen den USA und der Ukraine erwartet.
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