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Donald Trump: US-Präsident bittet ausgerechnet Ukraine im Iran-Konflikt um Hilfe

US-Präsident Donald Trump setzt plötzlich auf Hilfe aus der Ukraine Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Ukraine soll bei Abwehr iranischer Shahed-Drohnen helfen
  • Diplomaten warnen vor möglichen Schwächen in Kiews Luftverteidigung
  • Verhältnis zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj bleibt angespannt

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Die Spannungen rund um den Iran-Konflikt nehmen weiter zu. Ausgerechnet die vom Krieg stark belastete Ukraine soll nun offenbar den USA helfen. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj haben mehrere Partnerstaaten, darunter auch Washington, Kiew um Unterstützung im Umgang mit iranischen Drohnen gebeten. Die Anfrage sorgt international für Diskussionen, denn die Ukraine kämpft seit Jahren selbst gegen den russischen Angriffskrieg.

USA bitten Ukraine um Drohnen-Expertise

In einer Videoansprache erklärte Selenskyj, dass die Ukraine wegen ihrer Erfahrung mit iranischen Drohnen um Hilfe gebeten worden sei. Besonders die sogenannten Shahed-Drohnen spielen im aktuellen Konflikt eine Rolle. "Unsere Partner wenden sich an uns und bitten um Unterstützung bei der Abwehr dieser Drohnen", sagte der ukrainische Präsident "The Daily Beast" zufolge. Auch aus den Vereinigten Staaten habe es entsprechende Anfragen gegeben. Die Ukraine gilt inzwischen als eines der Länder mit der größten praktischen Erfahrung im Umgang mit solchen Angriffssystemen, da Russland sie im Krieg regelmäßig einsetzt.

Sorge um ukrainische Luftverteidigung wächst

Diplomaten warnen jedoch vor möglichen Folgen dieser Bitte. Sollten ukrainische Ressourcen stärker für andere Konflikte eingesetzt werden, könnte die eigene Verteidigung geschwächt werden. Laut zwei europäischen Diplomaten wächst die Sorge, dass der Ukraine wichtige Luftabwehrkapazitäten fehlen könnten. Je länger die militärischen Angriffe im Iran andauern, desto größer werde dieses Risiko.

Spannungen zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj

Die neue Anfrage fällt zudem in eine Phase schwieriger Beziehungen zwischen Donald Trump und Selenskyj. In der Vergangenheit kam es mehrfach zu öffentlichen Auseinandersetzungen. Zusätzlich kritisierte Vizepräsident J.D. Vance, Selenskyj habe Washington nie ausreichend Dankbarkeit gezeigt.

Kritik an Donald Trumps Russland-Kurs

Parallel dazu steht Trump wegen seines Umgangs mit Russland immer wieder in der Kritik. Beobachter werfen ihm vor, gegenüber Kremlchef Wladimir Putin zu nachgiebig zu sein. Berichten zufolge sollen britische Geheimdienste sogar abgefangene Gespräche geteilt haben, in denen russische Vertreter Trumps Vertrauen in Putins Aussagen verspotteten.

Neue Krise im Nahen Osten

Während Trump im Wahlkampf versprach, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine schnell zu beenden, richtet sich der Fokus seiner Regierung nun verstärkt auf den Konflikt im Nahen Osten. Der Präsident räumte selbst ein, dass derzeit unklar sei, wie lange die militärischen Auseinandersetzungen rund um den Iran andauern könnten. Unterdessen wurden bei den Kämpfen bereits mehrere US-Soldaten getötet. Wie sich die Lage weiter entwickelt und welche Rolle die Ukraine dabei spielen wird, bleibt vorerst offen.

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