Regierung: Kanadas Premier sagt nach Schüssen an Schule München-Reise ab
Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)
Erstellt von Sarah Knauth
11.02.2026 12.19
Kanadas Premierminister Mark Carney hat Medienberichten zufolge angesichts des bestürzenden Schussvorfalls in British Columbia seine geplante Reise zur Münchner Sicherheitskonferenz abgesagt. Am Dienstag (Ortszeit) waren im Ort Tumbler Ridge in Westkanada Schüsse in einer Schule gefallen. Im Zusammenhang mit dem Vorfall gibt es mindestens zehn Tote und mehr als zwei Dutzend Verletzte.
Carney hatte offiziellen Angaben zufolge eigentlich geplant, am Mittwoch nach Deutschland zu reisen, um an der Münchner Sicherheitskonferenz teilzunehmen. Laut dem "Toronto Star" wurde für Freitag auch eine Rede Carneys zur Eröffnung der Konferenz erwartet. Die Übersee-Reise verschiebe Carney nun vorerst, teilte sein Büro den Medienberichten zufolge mit.
"Die Regierung von Kanada steht an der Seite aller Bewohner von British Columbia, während sie mit dieser schrecklichen Tragödie konfrontiert sind", erklärte Carney. Er ergänzte: "Unsere Fähigkeit, in Krisen zusammenzustehen, ist das Beste an unserem Land – unsere Empathie, unsere Einigkeit und unser Mitgefühl füreinander."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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