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Tödlicher Unfall im Kindergarten: Junge (5) in Berliner Kita gestorben - Statement veröffentlicht

In einer Kindertagesstätte in Berlin-Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick ist ein fünfjähriger Junge ums Leben gekommen. Bild: picture alliance/dpa | Britta Pedersen

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  • Tödlicher Unfall in Berliner Kindergarten
  • Junge (5) bei Unfall tödlich verletzt
  • Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr - jede Hilfe kam zu spät

Ein fünfjähriger Junge ist in einer Berliner Kita bei einem Unfall gestorben. Es sei von einem schweren Gegenstand, vermutlich einer Tür, erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher. Er sprach von einem tragischen Vorfall. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Alter und Geschlecht des Kindes teilte die Polizei erst am Nachmittag des 19.01.2026 mit, weil zunächst noch nicht alle Angehörigen verständigt worden waren.

Junge (5) in Berliner Kita gestorben - Rettungskräfte im Großeinsatz

Geklärt werden muss, ob die Tür einen technischen Defekt hatte oder falsch bedient wurde. Von außen war an einer Seite der Kita hinter rotem Flatterband eine Glastür zu sehen, die aus ihrer Halterung gerissen und nach innen in einen Raum gefallen war. Der Sender RTL sprach von einem Unfall mit einer Terrassentür. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben am 19. Januar 2026 gegen 10.15 Uhr in der Straße Adlergestell in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick. Am Nachmittag hatte die Kita geschlossen. Die Kinder waren nach dem Unfall abgeholt worden. Auch der Feuerwehreinsatz war beendet. Der "Tagesspiegel" hatte berichtet.

Kostete ein technischer Defekt den Fünfjährigen das Leben?

Die Feuerwehr berichtete von 22 Sanitätern, Ärzten und Feuerwehrleuten, die mit 12 Fahrzeugen im Einsatz waren. Zahlreiche Menschen seien von dem tödlichen Unglück stark mitgenommen, "darunter Angehörige, Ersthelfende, und Kita-Personal sowie Rettungs- und Polizeikräfte". Sieben Menschen hätten die "psychosoziale Notfallversorgung", also eine Betreuung durch Seelsorger in Anspruch genommen. Auch 14 Feuerwehrleute hätten betreut werden müssen.

Vater von tödlich verunglücktem Fünfjährigen unter Schock - Unterstützungsangebote bereitgestellt

Auch der Vater des verunglückten Jungen sei vor Ort gewesen und mit einem Schock zusammengebrochen, schrieb die "B.Z." Er sei ärztlich betreut worden. Die Senatsverwaltung für Bildung und Familie teilte mit: "Wir sind zutiefst bestürzt über den tragischen Unfall, bei dem ein Kind in einer Kita ums Leben gekommen ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie des Kindes sowie bei allen Kindern und Mitarbeitenden der Kita."

Der Kita-Träger habe Unterstützungsangebote organisiert, so die Senatsverwaltung. Aus Respekt vor der Familie und wegen der laufenden Ermittlungen der Polizei wolle man keine Details des Unfalls nennen. "In dieser Ausnahmesituation ist es besonders wichtig, für die betroffenen Kinder, Eltern und Mitarbeitenden da zu sein." Der Schwerpunkt liege jetzt darauf, die Betroffenen bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen. In der großen Kita werden nach eigenen Angaben etwa 160 Kinder ganztägig betreut. Die Kita hat nach Fotos auf der Internetseite einen großen Garten und zahlreiche Fenster und Türen, die dorthin führen. Träger ist eine gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung und Beschäftigung in Berlin und Brandenburg.

Kita äußert sich nach Unfall

Die Kita hat mittlerweile auf ihrer Website ein Statement veröffentlicht. "Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur lückenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei", heißt es darin. "In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drücken unser tief empfundenes Mitgefühl aus." Man stehe im engen Austausch mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, um die Betreuung der Kinder weiterhin sicherzustellen.

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, erklärte: "Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweide erschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den Angehörigen möchten wir unser Mitgefühl aussprechen. Wir sind in Gedanken bei ihnen, aber auch bei allen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betroffenen Kita."

Für alle werde eine ausreichende Notfall-Nachsorge angeboten, um mit der furchtbaren Situation umgehen zu können. "Es muss alles dafür getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann", sagte der SPD-Politiker.

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/news.de/dpa

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