Börse: Dax fällt wegen KI-Panik weit vom Rekord zurück

Der weltweite Ausverkauf im KI- und Halbleitersektor hat vor dem Wochenende auch die Anleger am deutschen Aktienmarkt in die Flucht geschlagen. Lesen Sie hier den kompletten Beitrag.

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Aktuelle Börsen-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / peterschreiber.media

Der weltweite Ausverkauf im KI- und Halbleitersektor hat vor dem Wochenende auch die Anleger am deutschen Aktienmarkt in die Flucht geschlagen. Der Dax büßte am Freitag ausgehend von seinem erst am Vortag mit 26.692 Punkten erreichten Rekord zeitweise über 1.000 Zähler ein. Letztlich sackte er um 1,92 Prozent auf 25.820,36 Punkte ab. Damit gab der Dax sein zwischenzeitliches Wochenplus komplett ab. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag um 0,81 Prozent auf 30.642,23 Punkte bergab.

Die Euphorie nach den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten verpuffte an den Börsen schnell. "Auf der einen Seite steht die Erleichterung über das eindeutige Ergebnis bei den US-Zwischenwahlen, auf der anderen Seite die Sorge, dass eine strengere KI-Regulierung für neue Wachstumsbremsen sorgt", fasste Chefmarktanalyst Timo Emden vom Broker CapTrader die Lage nach dem Wahlerfolg der Demokraten zusammen. Nun dominiere die Furcht, dass Washington in Zukunft den KI-Motor abwürgen und die regulatorischen Daumenschrauben stärker anziehen könnte.

In New York hatte der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 daraufhin am Donnerstag den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020 verzeichnet. Für den Halbleiterindex SOX ging es sogar um mehr als 12 Prozent abwärts. Auch für den marktbreiten S&P 500 und den US-Leitindex Dow Jones Industrial war es ein schwarzer Tag. Am Freitag hellte sich das Bild aber etwas auf: Der Dow bewegte sich zum europäischen Handelsschluss kaum, der Nasdaq 100 erholte sich um zwei Prozent.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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