Versorgungssicherheit: Niedrigwasser: Strom- und Wärmeversorgung derzeit nicht gefährdet

Niedrige Flusspegel erschweren den Transport von Steinkohle zu Kraftwerken. Warum die Strom- und Wärmeversorgung nach Einschätzung des Energiewirtschaftsverbandes BDEW dennoch stabil bleibt.

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Ob Kraftwerke unter den aktuellen Bedingungen normal weiterlaufen können, hängt Andreae zufolge von der jeweiligen Anlage ab. "Sollte es im Hinblick auf die Temperaturdifferenz zwischen Fluss- und Rückführwasser Einschränkungen in der Genehmigung geben, darf an manchen Standorten nur noch in Teillast gefahren werden", sagte sie.

Ältere Kraftwerke: Betrieb kann zunehmend schwieriger werden

Besonders betroffen sein könnten ältere Kraftwerke, die ganz oder teilweise mit Flusswasser gekühlt werden oder Wasser in Gewässer zurückleiten. Für diese Anlagen könne der Betrieb zunehmend schwieriger werden. "Dabei spielen zu niedrige Pegelstände sowie die Genehmigungen eine Rolle", sagte Andreae.

Eine Gefahr für die allgemeine Strom- und Wärmeversorgung in Deutschland sieht der BDEW derzeit jedoch nicht. "Die Strom- und Wärmeversorgung in Deutschland ist derzeit nicht gefährdet. Auch die Energiemärkte signalisieren keine Knappheit", sagte Andreae. Die Lage werde dennoch aufmerksam beobachtet.

Es zahle sich der breite Erzeugungsmix aus, betonte sie. Wind- und Solarenergie seien von niedrigen Flussständen nicht direkt betroffen. "Insbesondere Solarstrom deckt tagsüber einen großen Teil der Nachfrage", sagte Andreae. Zugleich zeige die aktuelle Lage, dass Energieinfrastrukturen angesichts zunehmender Hitze- und Trockenperioden widerstandsfähiger werden müssten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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