Künstliche Intelligenz: Auch KI von Meta hackte sich in eine andere Firma

Immer wieder werden neue Cyberattacken durch KI in Testläufen bekannt. Auch Künstliche Intelligenz von Meta fiel dadurch auf. In mehreren Fällen lag der eigentliche Fehler bei einem Testpartner.

Erstellt von - Uhr

Adobe Stock / Dmitry Nikolaev (Foto) Suche
Adobe Stock / Dmitry Nikolaev Bild: Adobe Stock / Dmitry Nikolaev

Nach den KI-Firmen OpenAI und Anthropic muss auch der Facebook-Konzern Meta einräumen, dass seine KI-Software sich in Computersysteme eines anderen Unternehmens gehackt hat. Ähnlich wie bei einigen Vorfällen der beiden Rivalen lag das Problem auch hier in einer Fehlkonfiguration des Systems bei demselben Testpartner, wie Meta unter anderem dem Sender CNN mitteilte. Durch die falsche Einstellung hatten die KI-Modelle Zugang zum Internet - was eigentlich gar nicht vorgesehen war.

Meta machte keine Angaben zu dem Unternehmen, in dessen Systeme die KI des Konzerns durch die Ausnutzung einer Schwachstelle eindrang. Der Facebook-Konzern erfuhr von dem Zwischenfall nach eigenen Angaben durch eine Mitteilung des Testpartners.

Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI war bei einem Test ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma, der Plattform Hugging Face, eingedrungen. Das hatte den Rivalen Anthropic veranlasst, seine eigenen Testläufe überprüfen, wobei weitere Vorfälle ans Licht kamen. Zudem stellten britische Sicherheitsforscher Cyberattacken durch KI von Anthropic und OpenAI fest, denen sie in ihren Versuchen ungehinderten Zugang zum Internet gewährt hatten.

Die ungeplanten Attacken richteten keinen Schaden an, verstärkten aber allgemein die Angst vor Cyberangriffen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.