Luftfahrt: Rekordsumme: EU-Förderbank steckt drei Milliarden in Airbus
Die Europäische Investitionsbank soll Prioritäten der EU finanzieren helfen - etwa bei Sicherheit und Verteidigung. Die Förderbank stellt Airbus so viel Geld zur Verfügung wie nie einer Firma zuvor.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Für Forschung und Entwicklung neuer Technologien bekommt der europäische Flugzeugbauer Airbus mit drei Milliarden Euro eine Rekordsumme von der Europäischen Investitionsbank (EIB). Eine Vereinbarung zu einer ersten Kredittranche in Höhe von einer Milliarde Euro wurde in Brüssel von der EU-Förderbank und Airbus unterzeichnet. Mit dem Geld soll das Unternehmen seine technologische Führungsrolle in der zivilen und militärischen Luftfahrt weiter ausbauen, hieß es.
Die Finanzierung stärke Europas technologische Souveränität und industrielle Exzellenz in der Fertigung, hieß es weiter. Es ist die bisher größte Unternehmensfinanzierung der EIB. Präsidentin Nadia Calviño sagte, das Leuchtturm-Projekt sei innerhalb von rund sechs Monaten genehmigt worden. "Das zeigt, dass Europa schnell und in großem Umfang handeln kann, um seine Champions zu unterstützen und sich im neuen geopolitischen Umfeld stärker zu positionieren."
Der Betrag spiegle den hohen Investitionsbedarf von Europas führendem Luft- und Raumfahrtkonzern wider, der sich im globalen Wettbewerb weiterhin behaupten will, so die EIB. Konkret soll die Finanzierung den weltgrößten Flugzeugbauer Airbus bei bis 2030 geplanten Investitionen in Spitzentechnologien und integrierte Systeme für die zivile Luftfahrt sowie für Sicherheits- und Verteidigungslösungen unterstützen, hieß es.
Die EIB mit Sitz in Luxemburg ist nach eigenen Angaben die weltgrößte Förderbank und als EU-Institution für langfristige Finanzierungen zuständig. Die Eigentümer sind die Mitgliedstaaten. Die Bank soll grundsätzlich Investitionen unterstützen, die zur Erreichung der politischen Ziele der EU beitragen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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