Fürth: Winzer produzieren 2025 mehr Wein

Wenig Regen und frostige Nächte im Mai - die bayerischen Winzer trotzten im vergangenen Jahr dem Wetter und erzeugten mehr Wein als 2024. Die Bestmarke des letzten Jahrzehnts blieb aber unangetastet.

Erstellt von - Uhr

Adobe Stock / Dmitry Nikolaev (Foto) Suche
Adobe Stock / Dmitry Nikolaev Bild: Adobe Stock / Dmitry Nikolaev

Die bayerischen Winzer haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Wein produziert. Das zeigen Auswertungen des Landesamts für Statistik. Im Jahr 2025 wurden demnach 380 771 Hektoliter Wein (einschließlich Traubenmost) im Freistaat erzeugt. Der ganz überwiegende Teil der bayerischen Winzer ist in Franken tätig, daneben gibt es noch kleine Anbaugebiete am Bodensee und um Regensburg.

Gegenüber 2024 wurden damit 70.313 Hektoliter mehr Wein erzeugt - ein Zuwachs von rund 23 Prozent. Bei knapp 56 Prozent der bayerischen Weinerzeugung handelt es sich um Qualitätswein mit Prädikat. Die erzeugte Menge von 380.771 Hektolitern entspricht rund 38 Millionen Litern oder etwas mehr als 50 Millionen Weinflaschen.

Die Winzer erzeugten 2025 trotz Trockenheit, Frost und schwieriger Bedingungen mehr Wein als im Durchschnitt zwischen 2020 und 2024. Für ein Spitzenergebnis reichte es allerdings nicht. Die im letzten Jahrzehnt oft übertroffene 400 000-Hektoliter-Marke wurde im vergangenen Jahr nicht erreicht.

Lage der deutschen Weinbranche nicht gut

Rosig ist die Lage der Winzer nicht: Der Weinbauverband sprach im Herbst von einem Anstieg der Kosten um 30 bis 40 Prozent. Und außerdem tranken die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher nach Zahlen des deutschen Weininstituts aus dem Januar im vergangenen Wirtschaftsjahr im Durchschnitt 21,5 Liter Wein pro Kopf und damit 0,7 Liter beziehungsweise eine Flasche weniger als noch 2023/24.

Weitere aktuelle Nachrichten aus dem Ressort "Wirtschaft":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.