Magdeburg: Curaçao ist für Sachsen-Anhalt ein Mini-Handelspartner

Sachsen-Anhalt exportiert Glas, Maschinen und Chemieprodukte nach Curaçao. Warum die Karibikinsel dennoch kaum als Handelspartner ins Gewicht fällt.

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Am Sonntag trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM auf Curaçao - und auch in Sachsen-Anhalt gibt es Verbindungen zur Karibikinsel. Im vergangenen Jahr wurden Waren im Wert von rund 28.700 Euro nach Curaçao exportiert, wie das Wirtschaftsministerium in Magdeburg auf Anfrage mitteilte. "Die wirtschaftlichen Kontakte zwischen Sachsen-Anhalt und Curaçao sind eher gering ausgeprägt", sagte eine Sprecherin.

In der Liste der Handelspartner muss man weit nach unten scrollen, um die Insel zu finden - im Ranking der Exportländer belegte Curaçao 2025 Platz 166. Zu den Hauptexportwaren zählten Glas, Maschinen sowie chemische Enderzeugnisse. "Die Importe sind seit Jahren faktisch gleich null", sagte die Sprecherin.

Die Werte haben in den vergangenen Jahren aber auch schon höher gelegen. Im Jahr 2022 etwa wurden Waren im Wert von rund 220.200 Euro exportiert.

In anderen Statistiken ist die Karibikinsel oft nicht sichtbar. "Zur Bevölkerung aus Curacao in Sachsen-Anhalt kann keine Auskunft erteilt werden, da diese zu den Niederlanden gehören", teilte das Statistische Landesamt auf Anfrage mit.

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