Produktrückruf im Mai 2026: Ekel-Keim in Käse-Spezialität gefunden - so reagieren Kunden richtig
Käse-Liebhaber geraten bei Molkereiprodukten aus Frankreich ins Schwärmen - von einer bestimmten Käsespezialität aus der Normandie sollte man aktuell jedoch die Finger lassen. Ein Produktrückruf warnt vor gesundheitlichen Gefahren beim Verzehr.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Produktrückruf aktuell im Mai 2026
- Käseliebhaber aufgepasst: Weichkäse-Spezialität aus Frankreich zurückgerufen
- Verzehr von Rohmilchkäse "Camembert de Normandie AOP, Moulin de Carel" kann krank machen
Bei Feinschmeckern erfreuen sich Käsespezialitäten aus Frankreich großer Beliebtheit - bei der bloßen Erwähnung von Molkereiprodukten wie Morbier, Reblochon, Bleu d'Auvergne oder Valençay läuft Kennern nicht ohne Grund das Wasser im Munde zusammen. Wer indes am liebsten Camembert aus der Normandie schlemmt, sollte aktuell besondere Vorsicht walten lassen: Ein bestimmtes Käse-Erzeugnis aus Frankreich, das auch in Deutschland verkauft wurde, birgt einem Produktrückruf zufolge nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefahren.
Produktrückruf im Mai 2026: Diese Käse-Spezialität kann krank machen
Bei "lebensmittelwarnung.de" ist Mitte Mai 2026 von den Details der Verbraucherwarnung zu lesen. Konkret betroffen ist ein französischer Rohmilchkäse namens "Camembert de Normandie AOP, Moulin de Carel" in der 250-Gramm-Packung, der auf verschiedenen Wochenmärkten in Bayern in den Verkauf kam. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde der zurückgerufene Camembert mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10.05.2026 und der Loskennzeichnung respektive Chargennummer L26.070C sowie dem Identitätskennzeichen FR 14.654.001 CE und dem Barcode 3175400612447 in Inning, Weilheim, Tutzing, Ebersberg, Erding und Dachau zwischen dem 15. April 2026 und Mitte Mai 2026 an "KäsWagerl"-Verkaufsständen in Umlauf gebracht.
Camembert aus der Normandie mit Ekel-Keim belastet laut Verbraucherwarnung
Dass Kundinnen und Kunden tunlichst die Finger von der Käsespezialität aus Frankreich lassen sollten, hat einen triftigen Grund: In dem Camembert wurden bei Untersuchungen toxinbildende Escherichia-coli-Erreger, auch als E.coli bekannt, nachgewiesen. Beim Verzehr von derart verunreinigten Molkereiprodukten drohen nicht zu unterschätzende gesundheitliche Probleme, die sich "meist innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall und Bauchschmerzen" äußern, wie aus dem Produktrückruf hervorgeht. Sollten nach dem Verzehr des französischen Camemberts derartige Symptome in schwerer Ausprägung oder über einen längeren Zeitraum eintreten, ist unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und auf eine mögliche STEC-Infektion hinzuweisen.
So reagieren Kundinnen und Kunden nach dem Produktrückruf richtig
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Das "KäsWagerl"-Unternehmen Arianit Rexhepi & Voglush Rexhepi GbR mit Sitz in München teilte darüber hinaus mit, dass Kundinnen und Kunden, die den zurückgerufenen Weichkäse erworben haben, das beanstandete Produkt auf den genannten Wochenmärkten bei "KäsWagerl" zurückgeben können. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
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loc/news.de
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