Bahn: Bahn-Finanzvorständin muss nach vier Monaten gehen

In den Medien war schon länger von einem möglichen Aus für Karin Dohm die Rede. Jetzt bestätigt das auch die Deutsche Bahn. Doch der Konzern nennt andere Grüne für die Trennung.

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Aktuelle Nachrichten zum Thema Bahnverkehr lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / den-belitsky

Die Deutsche Bahn hat sich nach nur rund vier Monaten von Finanzvorständin Karin Dohm getrennt. Man habe sich "in gemeinsamen Gesprächen einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt", hieß es in einer Mitteilung der Bahn.

Der Konzern verwies darauf, dass diese Entscheidung "ausdrücklich nicht aufgrund der in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfe oder Mutmaßungen, mit denen der Aufsichtsrat sich eingehend befasst hat" getroffen worden sei.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte bereits vor gut vier Wochen über eine mögliche Entlassung Dohms berichtet. Sie soll der Zeitung zufolge als Finanzvorständin zahlreiche Menschen gegen sich aufgebracht haben, darunter auch Politiker und Arbeitnehmervertreter. Unter anderem soll sie sich demnach immer wieder mit anderen Führungskräften wegen Kleinigkeiten angelegt haben.

Von der Bahn hieß es hingegen, es habe sich gezeigt, "dass unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausgestaltung der Funktion sowie zentrale Fragen der Unternehmensentwicklung bestehen". Dohm war erst seit Anfang Dezember Finanzvorständin bei der Bahn. Zuvor war sie Finanzchefin bei der Baumarktkette Hornbach.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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