Zwei Tage Streik: Piloten-Gewerkschaft rechnet mit weniger Flugausfällen

Die angekündigte Streikwelle der Piloten bei der Lufthansa fällt wohl kleiner aus als beim vorherigen Mal. Die Vereinigung Cockpit nennt Gründe.

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Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit rechnet beim zweitägigen Lufthansa-Streik mit weniger Flugausfällen als bei der ersten Streikwelle. Rund 300 Flüge pro Tag werden voraussichtlich ausfallen, sagt VC-Präsident Andreas Pinheiro in einer Video-Botschaft an die Beschäftigten. Bei der ersten, auf einen Tag beschränkten Streikwelle am 12. Februar waren rund 800 Flüge und damit mehr als das Doppelte ausgefallen.

Die Situation an diesem Donnerstag und Freitag sei eine andere, erklärte der VC-Präsident. So stünde in dieser Woche mehr Personal zur Verfügung und die Kabinengewerkschaft Ufo beteilige sich dieses Mal nicht. Das sei für die VC aber "okay". Man erwarte ein verhandlungsfähiges Angebot. Lufthansa hat einen Sonderflugplan für den Streikzeitraum angekündigt.

Die VC hatte wegen der Krisensituation in Nahost in der vergangenen Woche von Streiks abgesehen und nun etliche Ziele in der Region vom Streik ausgenommen. "Wegen uns bleibt kein Passagier im Krisengebiet hängen", sagt dazu die VC-Vizepräsidentin Katharina Diesseldorff. Nach Ansicht der Piloten hat sich die Situation zuletzt entspannt, auch weil die Golf-Airlines ihren Betrieb wieder aufgenommen hätten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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