Bahn: Bahn und GDL ringen um Einigung vor Ende der Friedenspflicht

Die Tarifrunde zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft GDL geht in die entscheidende Woche. Bis Freitag haben beide Seiten Zeit, einen Kompromiss zu finden. Sonst drohen ab März Arbeitskämpfe.

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Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) treffen sich an diesem Montag zur letzten Tarifverhandlungsrunde vor dem Ende einer Friedenspflicht. Scheitern die Gespräche in dieser Woche, drohen ab März Arbeitskämpfe, die den Bahnverkehr bundesweit treffen könnten. Bis einschließlich Freitag haben beide Seiten zunächst Zeit, einen Kompromiss zu finden.

Es ist die fünfte Verhandlungsrunde in dieser Tarifauseinandersetzung. Der Tarifvertrag ist Ende Dezember ausgelaufen. Bis einschließlich Februar gilt eine Friedenspflicht, während der die GDL nicht zu Warnstreiks aufrufen kann.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem 8 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. 3,8 Prozent davon sollen über eine Entgelterhöhung erzielt werden. Die weiteren Erhöhungen will die Gewerkschaft über Umstrukturierungen im Tarifsystem erreichen, etwa mit der Einführung einer neuen Tarifstufe.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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