Heizkosten 2025: In diesen Bundesländern droht Verbrauchern der größte Kosten-Schock

Wie teuer wird die Wärmeabrechnung für das Jahr 2025? Kälteeinbrüche und höhere Gaspreise lassen die Heizkosten für das vergangene Jahr in die Höhe schießen. Vor allem in drei Bundesländern droht Verbrauchern laut aktueller Prognose ein Heizkosten-Hammer.

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Kälteeinbrüche und höhere Gaspreise lassen die Heizkosten für das vergangene Jahr in die Höhe schießen Bild: picture alliance/dpa | Fabian Sommer
  • Verbrauchern droht Kosten-Schock bei Wärmeabrechnung 2025
  • Heizkosten 2025 gestiegen durch Kälteeinbrüche und höhere Gaspreise
  • In diesen drei Bundesländern droht der größte Heizkosten-Hammer

Verbraucher müssen sich für das vergangene Jahr auf höhere Heizkosten einstellen. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox sowie des Energiedienstleisters Techem, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorliegen.

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Heizkosten 2025: Verbrauchern droht Kosten-Schock bei Wärmeabrechnung

Laut Verivox muss demnach ein Musterhaushalt mit Gasheizung und einem Verbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden 2025 knapp 13 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Gründe seien ein höherer Verbrauch wegen eines vergleichsweise kalten Februarssowie eines Kälteeinbruchs im November mit Frost und Schneefall. Auch seien die Gaspreise etwas gestiegen.

So teuer wird es für Verbraucher mit Ölheizung

Auch Haushalte mit Ölheizung müssen Verivox zufolge mehr bezahlen, im Schnitt rund 4 Prozent. Der Anstieg fiel demnach trotz eines höheren Heizbedarfs niedriger aus als beim Gas, weil die Heizölpreise sanken. "Das Heizen mit Öl war das vierte Jahr in Folge günstiger als das Heizen mit Gas", sagte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck. "Unterm Strich mussten Verbraucher mit einer Ölheizungim vergangenen Jahrknapp 16 Prozent weniger für ein warmes Zuhause ausgeben als Gaskunden."

Heizkosten-Hammer 2025 - Anstieg um etwa 8,6 Prozent gegenüber 2024

Der Prognose von Techem zufolge dürften die Heizkosten 2025 im Schnitt um 8,6 Prozent gegenüber 2024 steigen. Besonders betroffen seien Haushalte mit Fernwärme (plus 13,2 Prozent), aber auch Heizen mit Gas werde deutlich teurer, lautet die Prognose. Sie basiert auf dem EU-Verbraucherpreisindex und Wetterdaten von meteostat.net, die vom Deutschen Wetterdienst validiert wurden. Für die letzten Wochen des Jahres wurden die Daten hochgerechnet. Zwar seien die Energiepreise teils gefallen. Doch der höhere Verbrauch wegen der niedrigeren Temperaturen überkompensiere diesen Effekt

In diesen Bundesländern droht Verbrauchern der größte Heizkosten-Schock

Die Techem-Prognose zeigt bei den Heizkosten deutliche regionale Unterschiede, die auf den örtlichen Wetterbedingungen beruhen. Verbraucher in Baden-Württemberg müssen demnach mit einem besonders starken Kostenanstieg von gut 14 Prozent rechen, ähnlich wie Menschen in Sachsen (gut 13 Prozent) und Sachsen-Anhalt (rund 12 Prozent). Glimpflich kommen laut Techem dagegen Verbraucher im Norden davon: etwa in Schleswig-Holstein mit einem Kostenanstieg von knapp drei Prozent, Mecklenburg-Vorpommern (plus 5,8 Prozent) und Niedersachsen (plus 5,9 Prozent).

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/gom/news.de/dpa

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