Konzentration im Zeitungsmarkt: Mediengruppe Bayern darf Mediengruppe Oberfranken übernehmen

Die Fusionswelle rollt weiter durch die Zeitungsbranche. Die Mediengruppe Bayern kauft erneut einen Regionalverlag. Nun ist eine entscheidende Hürde dafür genommen.

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Die Mediengruppe Bayern (MGB) rund um die "Passauer Neue Presse" hat grünes Licht für die Übernahme der Mediengruppe Oberfranken (MGO) mit dem "Fränkischen Tag" in Bamberg. "Das Vorhaben ist aus wettbewerblicher Sicht unbedenklich", entschied das Bundeskartellamt.

Mit dem zwischen beiden Seiten vereinbarten Kauf baut das Passauer Medienhaus sein Verlagsgeschäft weiter aus. Es umfasst schon große Teile des Freistaats. Zum Kaufpreis haben die beiden Häuser Schweigen vereinbart. Die Tageszeitungen der MGB haben nach der Übernahme künftig nach eigenen Angaben eine Gesamtauflage von rund 350.000 Exemplaren.

Neben der "Passauer Neuen Presse" erscheinen unter anderem der "Donaukurier" in Ingolstadt sowie die "Mittelbayerische Zeitung" in Regensburg unter dem Dach der MGB. Die Passauer hatten diese und andere Häuser in den vergangenen Jahren schrittweise übernommen. Nun kommen der "Fränkische Tag" in Bamberg sowie dessen Schwesternzeitungen "Bayerische Rundschau", "Coburger Tageblatt" und "Saale-Zeitung" mit einer verbreiteten Auflage von rund 72.000 Exemplaren hinzu.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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