Bahn: Volle Straßen in Berlin wegen des BVG-Warnstreiks

Bei den Fahrgästen der Berliner Verkehrsbetriebe ist wegen eines Verdi-Ausstands heute wieder Geduld gefragt. Auch ein weiterer Warnstreik bei einem kommunalen Unternehmen trifft viele Menschen.

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Aktuelle Nachrichten zum Thema Bahnverkehr lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / ON-Photography

Pendler in der Hauptstadt müssen wegen des Warnstreiks im Berliner Nahverkehr heute wieder besonders viel Zeit einplanen. Die Verkehrsinformationszentrale rechnet mit besonders vollen Straßen, wie sie am Morgen mitteilte. Aktuell seien jedoch noch keine größeren Beeinträchtigungen durch Staus bekannt, hieß es weiter.

Nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe stehen Straßenbahnen, U-Bahnen sowie die meisten Busse still. Viele Menschen dürften aufs Auto oder das Fahrrad ausweichen - und das bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt am frühen Morgen sowie teils überfrierendem Regen.

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Hintergrund des Ausstands ist die laufende Tarifrunde für rund 16.000 Beschäftigten der BVG. Zusätzlich ruft die Gewerkschaft Verdi unter anderem zum Warnstreik bei der Stadtreinigung auf - mit spürbaren Folgen für die Berliner.

Viele Mülltonnen werden heute nicht abgeholt

Wie die Berliner Stadtreinigung (BSR) mitteilte, werden heute "wahrscheinlich die Restabfall- und Bioguttonnen sowie – im BSR-Zuständigkeitsbereich – die Wertstofftonnen nicht geleert". Dies geschehe dann erst beim nächsten regulären Termin. Zudem bleiben demnach voraussichtlich alle 14 Recyclinghöfe geschlossen. Auch bei der Straßenreinigung gebe es erhebliche Einschränkungen, ein Notdienst erledige den Winterdienst.

Darüber hinaus ruft Verdi heute zu Warnstreiks bei den Wasserbetrieben, dem Stromnetz sowie bei Berliner Energie und Wärme auf. Für den Vormittag plant die Gewerkschaft eine Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmern vor dem Roten Rathaus.

Der 48-stündige Warnstreik bei der BVG läuft bereits seit gestern Morgen. Am Samstag gegen 3.00 Uhr soll der Nahverkehr dann wieder anlaufen. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Verdi und der BVG ist für kommenden Mittwoch geplant.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de