Verkaufsoffener Sonntag am 04.01.2026: Neujahrs-Shoppingspaß! Wann und wo ist am Sonntag verkaufsoffen?
Sie können die Pullis mit Weihnachtsmotiven nicht mehr sehen, aber die kalte Jahreszeit hat immer noch alles fest im Griff? Dann nutzen Sie den nächsten Sonntag, um sich entspannt neu einzukleiden und den Trubel der Arbeitstage hinter sich zu lassen, und kommen Sie in die offenen Geschäfte Ihrer Stadt - vorausgesetzt sie nimmt teil? In diesen Bundesländern und Städten haben die Geschäfte am 04.01.2026 geöffnet.
Von news.de-Redakteur Danny Büchel - Uhr
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Der Januar ist da. Egal ob Lebensmittel, Kleidungsstücke, Dekoration fürs traute Heim oder andere Dinge, die den Alltag schöner machen: Wer einkaufen gehen möchte und dem Online-Shopping nicht viel abgewinnen kann, der muss sich an die in Deutschland geltenden Ladenöffnungszeiten halten. Laut Gesetz dürfen die Geschäfte werktags, von Montag bis Samstag, zwischen 06.00 und 20.00 Uhr öffnen, zusätzliche Shoppingfreuden gibt es wie auch diese Woche bei verkaufsoffenen Sonntagen, die in schöner Regelmäßigkeit außerhalb der regulären Ladenöffnungszeiten zum Einkaufen locken. Wetter und Jahreszeit sind den meisten Shoppingbegeisterten bei so einer Gelegenheit egal. Auch im Winter sind die Städte am verkaufsoffenen Sonntag voll. Welche Bundesländer diese Woche, am 04.01.2026 in Sachen Sonntagsöffnungen gefragt sind und ob auch Ihre Stadt dabei ist, verraten wir Ihnen hier.
Die maßgeblichen Informationen der Veranstaltungen stammen von den entsprechenden kommunalen Webseiten und können kurzfristigen Änderungen unterliegen.
Hier weiterlesen:
- Detailinformationen zu den verkaufsoffenen Städten am 04.01.2026 im Überblick
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Wann und wo ist am 04.01.2026 verkaufsoffen in Deutschland?
In einigen Bundesländern, und zwar genau in 8, im deutschen Bundesgebiet gibt es an diesem Sonntag, 04. Januar, einen verkaufsoffenen Sonntag. In Bayern, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein kann dann in insgesamt 13 Städten eingekauft werden.
Der verkaufsoffene Sonntag wird durch die Gesetze zur Ladenöffnungszeit geregelt. Dieser Regelung zufolge müssen Geschäfte an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben, wobei jedoch Ausnahmen vereinbart wurden. Die Sonntagsöffnung wird durch die Länder näher bestimmt und ist deshalb unterschiedlich geregelt. In den meisten Bundesländern ist der Verkauf an vier Sonntagen im Jahr erlaubt, manche gehen jedoch weit darüber hinaus (etwa Berlin mit 8 verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr). Der tägliche Öffnungszeitraum darf 5 Stunden jedoch nirgends überschreiten. Für die Sonntagsöffnung ist darüber hinaus ein Anlass erforderlich. Dies kann ein Markt oder eine Messe sowie eine andere Veranstaltung sein, die für die Bevölkerung der Stadt von großer Relevanz ist.
Verkaufsoffener Sonntag in Bayern zum 04. Januar
Läden und Geschäfte in Bayern dürfen - analog der Vorgaben des Bundes - zum Anlass von Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen an höchstens vier Sonn- und Feiertagen im Jahr geöffnet sein. Ausnahmen können die Städte und Kummunen selbst beschließen. In Bayern öffnen sonntags die Läden und Geschäfte in den folgenden Städten:
- Großheubach (Wintermarkt)
Verkaufsoffener Sonntag in Hamburg
Die Regelungen in Hamburg geben pro Jahr vier verkaufsoffene Sonntage vor. Damit hält sich Hamburg an die bundesweiten Vorgaben, die aber in besonderen Fällen ausgeweitet werden dürfen. Allerdings dürfen hier die Sonntage nicht auf einen Feiertag oder Adventssonntag fallen. Die Geschäfte in Hamburg (Motto: "Sport und Gesundheit") öffnen an diesem Sonntag ihre Toren.
Verkaufsoffener Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern
An drei Sonntagen im Jahr dürfen in Mecklenburg-Vorpommern Läden und Geschäfte ihre Türen öffnen. See- und kurbäder profitieren sogar von der erweiterten Regelung des Ladenschlussgesetzes und dürfen an fast allen Sonntagen im Jahr Ladenöffnungen erlauben. In Mecklenburg-Vorpommern sind diesmal die Läden in den folgenden Städten zum Bummeln geöffnet:
- Greifswald (Greifswalder Neujahrsleuchten)
Verkaufsoffener Sonntag in Niedersachsen
Wie bundesweit vereinbart gibt Niedersachsen jährlich vier Sonntage für Verkaufsöffnungen frei. Für Kur- und Seebäder gilt allerdings eine Sonderregelung (§10 LaSchlG). Hier dürfen Geschäfte sogar an bis zu 40 Sonntagen im Jahr öffnen. In Niedersachsen sind diesmal die Einkaufsmöglichkeiten in folgenden Städten für Sie offen:
Verkaufsoffener Sonntag in Nordrhein-Westfalen am 04. Januar
In Nordrhein-Westfalen sind dieses Mal die Einkaufsmöglichkeiten in den folgenden Städten zum Shoppen geöffnet:
- Haltern am See
- Hennef (Sonderöffnung von XXXL Hennef)
- Lüdinghausen (Westfälische Wintermarkt)
Aktuell gelten in Nordrhein-Westfalen die Regelungen des Ladenschlussgesetzes des Bundes. Das heißt: maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr. Diese dürfen allerdings nicht an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten stattfinden.
Verkaufsoffener Sonntag in Rheinland-Pfalz zum 04.01.2026
Rheinland-Pfalz hält sich an das bundeseinheitliche Ladenöffnungs-Gesetz (LadöffnG), das besagt, dass Läden und Geschäfte an insgesamt vier Sonntagen jährlich geöffnet sein dürfen. Ausgenommen sind aber jegliche Feiertage, die auf einen Sonntag fallen. Für Rheinland-Pfalz sind Sonntagsöffnungen in folgenden Städten bekannt:
- Kandel (Dreikönigmarkt)
Verkaufsoffener Sonntag in Sachsen
In Sachsen öffnen diesen Sonntag die Läden in diesen Städten:
Städte und Gemeinden in Sachsen können aus besonderem Anlass vier verkaufsoffene Sonntage jährlich mit Öffnungszeiten von 12:00 bis 18:00 Uhr gestatten. Die Gewerbetreibenden können natürlich selbst entscheiden, ob sie ihre Geschäfte an diesen Sonntagen öffnen.
Verkaufsoffener Sonntag in Schleswig-Holstein am 04.01.2026
Die Regelungen für Sonn- und Feiertage in Schleswig-Holstein entsprechen mit vier verkaufsoffenen Sonntagen pro Jahr weitgehend dem Bundesgesetz (LadSchlG). Eine Besonderheit: Kur-, Erholungs- und Tourismusorte können zeitweise vom Sonntags-Verkaufsverbot befreit werden. In Schleswig-Holstein öffnen dieses Mal die Einkaufsmöglichkeiten in diesen Städten:
- Eckernförde
- Elmshorn (Eisvergnügen Finale)
- Rendsburg (Eisvergnügen)
Sonntags einkaufen ist auch in anderen Ländern möglich
Mit Ausnahmen von wenigen touristischen Gegenden und größeren Städten wird man in Griechenland sonntags vergebens nach geöffneten Läden suchen. Hier müssen Geschäfte weitesgehend geschlossen bleiben. Geschäfte in Polen haben hier an so gut wie jedem Sonntag geöffnet. Nur angesetzlichen Feiertagen bleiben die Türen verschlossen. In Frankreich gibt es eine landesweite Regelung. Hier dürfen Geschäfte an insgesamt 5 Sonntagen öffnen. Die Händler dürfen die Zeitpunkte frei wählen und nutzen meist natürlich die Vorweihnachtszeit. Zusätzlich können für Großstädte die Bürgermeister selbst auch eigene Vorschriften erlassen.
Die Hürden in der Entwicklung der verkaufsoffenen Sonntage
Bis sich die großen Kaufhäuser Ende des 19. Jahrhunderts durchsetzten, hatten viele Geschäfte in Deutschland die gesamte Woche von 5:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. 1891 wurde beschlossen, dass alle Geschäfte sonntags nur fünf Stunden öffnen durften. Die allgemeine Sonntagsruhe in Geschäften wurde erst 1919 eingeführt und beeinflusste auch die folgenden Ladenschlussgesetze in der Bundesrepublik Deutschland. Sonderregelungen gelten heute für Bahnhöfe, Flughäfen und Geschäfte in den Nord- und Ostseebädern. Zu bestimmten Anlässen sind jährlich vier Einkaufssonn- und Feiertage möglich. Der Verkauf darf jedoch die sechs Stunden nicht überschreiten und muss außerhalb der Hauptgottesdienste der örtlichen Kirche stattfinden. Die einzelnen Bundesländer können jedoch diese Beschränkungen jeweils in Eigenverantwortung erweitern.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde automatisiert erstellt. Die maßgeblichen Informationen der Veranstaltungen stammen von den entsprechenden kommunalen Webseiten. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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