Verkaufsoffener Sonntag am 19.04.2026: Welche Bundesländer und Städte haben am Sonntag offen?

Heute, am 19.04.2026 ist wieder Shopping-Tag. In mehreren deutschen Städten und Kommunen öffnen die Läden. Vielleicht ist auch in Ihrer Stadt ein verkaufsoffener Sonntag angesetzt? In diesen Bundesländern und Städten haben die Geschäfte am 19.04.2026 geöffnet.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Shopping mit der ganzen Familie ist am verkaufsoffenen Sonntag möglich. (Foto) Suche
Shopping mit der ganzen Familie ist am verkaufsoffenen Sonntag möglich. Bild: Adobe Stock / puhhha

Der Kalender verrät es: Der März ist längst vorüber und der Monat April ist in vollem Gange. Sie stürmen gerne einmal die Shoppingmall oder erholen sich bei einem ausgiebigen Ladenbummel und beim Stöbern in den Regalen? Unterschiedliche Städten bieten in dieser Woche sogar am letzten Tag der Woche, nämlich am heutigen Sonntag, diese Möglichkeit. Im Frühling kehrt langsam wieder Leben in die Innenstädte, Flora und Fauna beleben die Parks und Grünanlagen und viele zieht es gerade zu verkaufsoffenen Sonntagen raus aus den eigenen vier Wänden. Welche Bundesländer heute, am 19.04.2026 in Sachen Sonntagsöffnungen gefragt sind und ob auch Ihre Stadt dabei ist, verraten wir Ihnen hier auf news.de.

Die maßgeblichen Informationen der Veranstaltungen stammen von den entsprechenden kommunalen Webseiten und können kurzfristigen Änderungen unterliegen.

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Deutschlandweite Sonntagsöffnungen heute am 19.04.2026

In zahlreichen Bundesländern, nämlich 7 an der Zahl, in Deutschland gibt es an diesem Sonntag, 19. April, einen verkaufsoffenen Sonntag. Die insgesamt 82 Städte teilen sich auf die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein auf.

Die Öffnung von Geschäften an Sonntagen unterliegt den landesspezifischen Regelungen der Ladenöffnungszeiten. Gemäß dieser Vorschriften müssen Läden normalerweise an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben, wobei bestimmte Ausnahmen zugelassen sind. Die Entscheidung über diese Ausnahmen für Sonntagsverkäufe fällt in den Zuständigkeitsbereich der einzelnen Bundesländer, was zu variierenden Regelungen führt. Während die meisten Länder bis zu vier verkaufsoffene Sonntage jährlich gestatten, bieten einige, wie zum Beispiel Berlin, bis zu acht solcher Tage an. Unabhängig vom Bundesland darf der Laden an diesen Tagen allerdings nicht länger als fünf Stunden geöffnet sein. Zudem bedarf es eines besonderen Anlasses für die Sonntagsöffnung, wie beispielsweise eines Marktes, einer Messe oder eines Events, das für die lokale Gemeinschaft von Bedeutung ist.

Verkaufsoffener Sonntag in Baden-Württemberg zum 19. April

Offene Türen aufgrund von Sonntagsöffnungen finden Sie im Bundesland Baden-Württemberg in Städten:

Die Regelungen in Baden-Württemberg gestatten die Öffnung von Läden an insgesamt drei Sonntagen im Jahr, es sei denn der Sonntag fällt auf das Oster- oder Pfingstwochenende. Tabu sind auch die Weihnachtsfeiertage und die Adventssonntage.

Verkaufsoffener Sonntag in Bayern am 19. April

An genau vier Sonntagen (wenn nicht ausnahmsweise von der Kommune oder Stadt anders geregelt) im Jahr dürfen in Bayern Geschäfte ihre Pforten öffnen. Das Bundesland hält sich hier nämlich an die Vorgaben des bundesweiten Ladenschlussgesetz. Hier kann man diesmal auch sonntags in Bayern einkaufen gehen:

Verkaufsoffener Sonntag in Hessen am 19.04.2026

Zu Ostern und Pfingsten, am Volkstrauertag und auch zu Fronleichnam wird in Hessen nach hessischem Ladenöffnungs-Gesetz nie ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. Dafür sind aber an bis zu vier anderen Sonntagen im Jahr Ladenöffnungen erlaubt. Kommunen und Städte dürfen aber sogar weitere Ausnahmen festlegen. In Hessen sind heute die Geschäfte in diesen Städten zum Shoppen geöffnet:

Verkaufsoffener Sonntag in Niedersachsen zum 19.04.2026

Niedersachsen orientiert sich in Sachen Sonntagsöffnungen an den Vorgaben des Bundes (vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr) und nutzt zusätzlich auch die Ausnahmeregelungen für Kur- und Seebäder (sogar bis zu 40 verkaufsoffene Sonntage im Jahr für die Dauer bis acht Stunden). In Niedersachsen sind dieses Mal die Einkaufsmöglichkeiten in diesen Städten zum Bummeln geöffnet:

Verkaufsoffener Sonntag in Nordrhein-Westfalen zum 19. April

Aktuell gelten in Nordrhein-Westfalen die Regelungen des Ladenschlussgesetzes des Bundes. Das heißt: maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr. Diese dürfen allerdings nicht an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten stattfinden. Offene Türen aufgrund von Sonntagsöffnungen finden Sie im Bundesland Nordrhein-Westfalen in Städten:

Verkaufsoffener Sonntag in Rheinland-Pfalz am 19. April

In Rheinland-Pfalz sind heute die Einkaufsmöglichkeiten in folgenden Städten für einen Shoppingausflug geöffnet:

Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat keine Sonderregelungen für verkaufsoffene Sonntage erlassen. Hier gilt also nach dem Bundesgesetz: Maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr, jedoch nicht an Feiertagen.

Verkaufsoffener Sonntag in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein gelten im Großen und Ganzen die bundeseinheitlichen Regelungen für verkaufsoffene Sonntage. Das Ladenschlussgesetz gestattet hier vier Sonntage für Verkaufsöffnungen. Ausnahme bilden in Schleswig-Holstein aber sogenannte touristisch relevante Orte, wie See- und Kurbäder. Hier greift §10 des Ladenschlussgesetzes (bis zu 40 verkaufsoffene Sonntage im Jahr). In nachfolgenden schleswig-holzsteinischen Städten kann diesen Sonntag Ihr Shoppingvergnügen beginnen:

Wie sieht es im europäischen Vergleich mit Einkaufen an Sonntagen aus?

Im östlichen Europa gibt es teilweise keine gesetzlichen Einschränkungen zur Ladenöffnung am Sonntag. In Staaten wie Estland, Lettland, Littauen oder Ungarn dürfen also die Geschäftstreibenden selbst entscheiden, ob sie sonntags öffnen oder nicht. In Griechenland steht man an Sonntagen weitgehend vor verschlossenen Ladentüren. Ausnahmen von der Regel gibt es hier in wichtigen Touristenregionen und auch in großen griechischen Städten. Außer kleinere Geschäfte in Bahnhöfen und Flughäfen dürfen bei unseren Nachbarn in Österreich nur Tankstellen sonntags geöffnet haben. Für alle anderen Läden gibt es ein generelles Verbot.

Verkaufsoffene Sonntage früher und heute

Lange Zeit hatten viele Geschäfte in Deutschland die gesamte Woche von 5:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Dies änderte sich mit dem Aufkommen der großen Kaufhäuser Ende des 19. Jahrhunderts, im Zuge derer 1891 beschlossen wurde, dass alle Geschäfte sonntags nur fünf Stunden öffnen durften. Die allgemeine Sonntagsruhe in Geschäften wurde erst 1919 eingeführt und fand ihren Niederschlag in allen Ladenschlussgesetzen in der Bundesrepublik Deutschland. Sonderregelungen gelten heute nur noch für Bahnhöfe, Flughäfen und Geschäfte in den Nord- und Ostseebädern. Für Märkte, Messen und andere Veranstaltungen sind jährlich vier Einkaufssonn- und Feiertage möglich. Der Verkauf darf jedoch die sechs Stunden nicht überschreiten und muss außerhalb der Hauptgottesdienste der örtlichen Kirche stattfinden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde automatisiert erstellt. Die maßgeblichen Informationen der Veranstaltungen stammen von den entsprechenden kommunalen Webseiten. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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