Verkaufsoffener Sonntag am 01.03.2026: Frühling trifft Shoppingspaß! Wo und wann ist am Sonntag verkaufsoffen?

Die Geschäfte sind geöffnet und locken mit vielen interessanten Angeboten! In mehreren deutschen Städten ist am Sonntag nämlich verkaufsoffen und das ist die ideale Chance, mal wieder neben der Reihe auf Shoppingtour zu gehen. Wir verraten Ihnen alles, was Sie über die Ladenöffnungen am 01.03.2026 wissen müssen hier.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Shopping-Sonntag in Ihrer Stadt: Am verkaufsoffenen Sonntag kann ausgiebig nach Lust und Laune eingekauft werden. (Foto) Suche
Shopping-Sonntag in Ihrer Stadt: Am verkaufsoffenen Sonntag kann ausgiebig nach Lust und Laune eingekauft werden. Bild: Adobe Stock / Kalim

Wie ein Blick in den Kalender zeigt: Die letzten Tage des Monats sind angebrochen und bald ist schon wieder März. Sie haben Ihren Kleiderschrank noch nicht auf diese Jahreszeit eingestimmt? Dann machen Sie doch einfach einen gemütlichen Bummel durch die Stadt. Und das Gute ist: In verschiedenen Städten ist das diese Woche sogar auch sonntags möglich. Der Frühling bringt neues Leben in Städte und Kommunen, erweckt das neue Jahr zum Leben. Überall erblühen Blumen und Pflanzen, was diese Jahreszeit ideal für einen Spaziergang durch die Stadt macht. Welche Bundesländer diese Woche, am 01.03.2026 in Sachen Sonntagsöffnungen gefragt sind und ob auch Ihre Stadt dabei ist, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Die maßgeblichen Informationen der Veranstaltungen stammen von den entsprechenden kommunalen Webseiten und können kurzfristigen Änderungen unterliegen.

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Deutschlandweite Sonntagsöffnungen am 01.03.2026

In zahlreichen Bundesländern, und zwar genau in 6, im deutschen Bundesgebiet gibt es an diesem Sonntag, 01. März, einen verkaufsoffenen Sonntag. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein warten in dieser Woche somit mit 13 verschiedene Städten mit einem verkaufsoffenem Sonntag auf.

Der verkaufsoffene Sonntag wird durch die Gesetze zur Ladenöffnungszeit geregelt. Dieser Regelung zufolge müssen Geschäfte an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben, wobei jedoch Ausnahmen vereinbart wurden. Die Sonntagsöffnung wird durch die Länder näher bestimmt und ist deshalb unterschiedlich geregelt. In den meisten Bundesländern ist der Verkauf an vier Sonntagen im Jahr erlaubt, manche gehen jedoch weit darüber hinaus (etwa Berlin mit 8 verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr). Der tägliche Öffnungszeitraum darf 5 Stunden jedoch nirgends überschreiten. Für die Sonntagsöffnung ist darüber hinaus ein Anlass erforderlich. Dies kann ein Markt oder eine Messe sowie eine andere Veranstaltung sein, die für die Bevölkerung der Stadt von großer Relevanz ist.

Verkaufsoffener Sonntag in Baden-Württemberg

Die Regelungen in Baden-Württemberg gestatten die Öffnung von Läden an insgesamt drei Sonntagen im Jahr, es sei denn der Sonntag fällt auf das Oster- oder Pfingstwochenende. Tabu sind auch die Weihnachtsfeiertage und die Adventssonntage. In Ausnahmefällen können die Städte und Kummunen selbst weitere Termine beschließen. Das sind die Städte in Baden-Württemberg, in denen Sie diesen Sonntag gemütlichen Shoppen gehen können:

Verkaufsoffener Sonntag in Bayern zum 01.03.2026

An genau vier Sonntagen (wenn nicht ausnahmsweise von der Kommune oder Stadt anders geregelt) im Jahr dürfen in Bayern Geschäfte ihre Pforten öffnen. Das Bundesland hält sich hier nämlich an die Vorgaben des bundesweiten Ladenschlussgesetz. In nachfolgenden bayerischen Städten beginnt diesen Sonntag Ihr Einkaufstrip:

Verkaufsoffener Sonntag in Hessen

Das sind die hessischen Städte und Gemeinden, in denen Sie diesen Sonntag gemütlichen Shoppen gehen können:

Zu Ostern und Pfingsten, am Volkstrauertag und auch zu Fronleichnam wird in Hessen nach hessischem Ladenöffnungs-Gesetz nie ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. Dafür sind aber an bis zu vier anderen Sonntagen im Jahr Ladenöffnungen erlaubt.

Verkaufsoffener Sonntag in Niedersachsen am 01. März

Wie bundesweit vereinbart gibt Niedersachsen jährlich vier Sonntage für Verkaufsöffnungen frei. Für Kur- und Seebäder gilt allerdings eine Sonderregelung (§10 LaSchlG). Hier dürfen Geschäfte sogar an bis zu 40 Sonntagen im Jahr öffnen. In diesen niedersächischen Städten startet diesen Sonntag Ihr Shoppingvergnügen:

Verkaufsoffener Sonntag in Nordrhein-Westfalen zum 01. März

Aktuell gelten in Nordrhein-Westfalen die Regelungen des Ladenschlussgesetzes des Bundes. Das heißt: maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr. Diese dürfen allerdings nicht an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten stattfinden. Hier kann man diesmal auch sonntags in Nordrhein-Westfalen einkaufen gehen:

Verkaufsoffener Sonntag in Schleswig-Holstein zum 01. März

In Schleswig-Holstein dürfen sonntags die Läden in diesen Städten öffnen:

Die Regelungen für Sonn- und Feiertage in Schleswig-Holstein entsprechen mit vier verkaufsoffenen Sonntagen pro Jahr weitgehend dem Bundesgesetz (LadSchlG). Eine Besonderheit: Kur-, Erholungs- und Tourismusorte können zeitweise vom Sonntags-Verkaufsverbot befreit werden.

Wie sieht es im europäischen Vergleich mit Einkaufen an Sonntagen aus?

In Italien ist der Sonntag zumeist Schließtag. Allerdings gibt es hier ganze 8 Tage, an denen verkaufsoffene Sonntage möglich sind. Einige italienische Städte bilden eine Ausnahme, in der Hauptstadt Rom zum Beispiel sind die Ladentüren in der Vorweihnachtszeit auch sonntags geöffnet. In Griechenland steht man an Sonntagen weitgehend vor verschlossenen Ladentüren. Ausnahmen von der Regel gibt es hier in wichtigen Touristenregionen und auch in großen griechischen Städten. Nur an Feiertagen, wenn diese auf einen Sonntag fallen, bleiben beispielsweise in Polen die Läden sonntags geschlossen. Ansonsten gibt es grundsätzlich kein Verbot für Ladenöffnungen am siebten Tag der Woche.

Wie ist der verkaufsoffene Sonntag entstanden?

Lange Zeit hatten viele Geschäfte in Deutschland die gesamte Woche von 5:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Dies änderte sich mit dem Aufkommen der großen Kaufhäuser Ende des 19. Jahrhunderts, im Zuge derer 1891 beschlossen wurde, dass alle Geschäfte sonntags nur fünf Stunden öffnen durften. Die allgemeine Sonntagsruhe in Geschäften wurde erst 1919 eingeführt und fand ihren Niederschlag in allen Ladenschlussgesetzen in der Bundesrepublik Deutschland. Sonderregelungen gelten heute nur noch für Bahnhöfe, Flughäfen und Geschäfte in den Nord- und Ostseebädern. Für Märkte, Messen und andere Veranstaltungen sind jährlich vier Einkaufssonn- und Feiertage möglich. Der Verkauf darf jedoch die sechs Stunden nicht überschreiten und muss außerhalb der Hauptgottesdienste der örtlichen Kirche stattfinden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde automatisiert erstellt. Die maßgeblichen Informationen der Veranstaltungen stammen von den entsprechenden kommunalen Webseiten. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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