Stromverbrauch senken: Diese Haushaltsgeräte fressen besonders im Winter viel Strom

Besonders im Winter, wenn wir uns viel daheim aufhalten, kann der Stromverbrauch im Haushalt schon mal deutlich ansteigen. Welche Geräte unnötig Strom fressen, verraten wir Ihnen hier.

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WLAN-Router müssen rund um die Uhr laufen - das zieht jede Menge Strom. (Foto) Suche
WLAN-Router müssen rund um die Uhr laufen - das zieht jede Menge Strom. Bild: AdobeStock / BritCats Studio
  • Der Stromverbrauch ist besonders im Winter deutlich erhöht
  • Einige Geräte fressen besonders viel Energie zur kalten Jahreszeit
  • Wie Sie den Stromverbrauch reduzieren können verraten wir Ihnen hier

Mehr rund um Haushalt und Strom finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Viel vom alltäglichen Stromverbrauch im Winter lässt sich nicht etwa auf Licht oder den Laptop am Ladekabel zurückführen, sondern auf einige besonders teure Energiefresser. Wir zeigen Ihnen, welche Geräte vor allem im Winter unnötig viel Strom verbrauchen und wie Sie die Kosten wieder etwas senken können.

So viel Strom frisst das Gefrierfach pro Jahr

Laut dem Energieunternehmen eon belegt das Gefrierfach den dritten Platz unter den Stromfressern: Zwar arbeitet das Gerät an sich zumeist energiesparend, doch dafür muss es auch ununterbrochen weiter laufen. Damit verbraucht der Gefrierschrank insgesamt etwa 415 kWh im Jahr.

Unser Tipp: Lassen Sie das Gefrierfach nie zu lange offen stehen - je länger das Fach offen bleibt, desto mehr kalte Luft kann entweichen, während mehr und mehr warme Luft eindringt. Diese muss dann wieder aufwendig vom Gerät gekühlt werden. Das verursacht zusätzliche Kosten. Das gleiche Prinzip gilt auch für Kühlschränke - diese laufen ebenfalls rund um die Uhr und verursachen jede Menge Kosten.

Im Winter gibt es einen Vorteil: Statt warme Mahlzeiten direkt im Kühlschrank oder Gefrierschrank zu lagern, lassen Sie diese kurz draußen abkühlen. Das geht deutlich schneller und bringt das Essen sogar unter Zimmertemperatur, wodurch das Gerät weniger arbeiten muss.

Mehr Zeit daheim bedeutet mehr Arbeit für den Router

Ein Gerät, das jederzeit läuft aber kaum bedacht wird: Der WLAN-Router muss dauerhaft laufen, um eine lückenlose Internetverbindung zu gewährleisten. Dadurch gehört er leider auch zu den unbemerkten aber teuren Stromfressern im Haushalt. Abschalten ist hier in der Regel keine Option, da die meisten auch in der Nacht nicht auf eine durchgängige Verbindung zum Internet verzichten wollen.

Die Alternative: Ein neues Gerät spart in der Regel Strom - neuere Geräte verbrauchen weniger Energie als ältere Router. Im Winter spielt das eine besondere Rolle, da wir in der kalten Jahreszeit mehr Zeit daheim verbringen. Serien-Marathons, Homeoffice und Co. belasten den Router zusätzlich. Neuere Router sind belastbarer und verbrauchen entsprechend weniger Energie.

Wie lassen sich die Kosten beim Waschen reduzieren?

Im Winter tragen wir deutlich mehr Klamotten: Pullis, Unterhemden, Thermounterwäsche oder vielleicht auch zwei Paar Socken. Das sorgt allerdings auch dafür, dass wir größere Berge an Wäsche waschen müssen. Und mehr Wäschen bedeuten mehr Stromverbrauch. Da weniger anziehen und frieren keine Option ist, bieten sich - besonders bei moderneren Waschmaschinen - energiesparende Waschgänge an. Laut dem Stromanbieter Entegaverbrauchen viele Geräte deutlich weniger Strom, wenn statt 60 Grad schlichtweg mit 30 Grad gewaschen wird.

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