TV: Medien planen Aktionswoche für unabhängigen Journalismus

Wie wichtig sind verlässliche Informationen in Zeiten von KI und großen Online-Plattformen? Eine bundesweite Aktionswoche will die Bedeutung von professionellem Journalismus in den Mittelpunkt rücken.

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Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Fernsehen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Aliaksei

Öffentlich-rechtliche und private Sender, Zeitungen und Zeitschriften machen erstmals gemeinsam mit einer bundesweiten Aktion auf die Bedeutung professionellen Journalismus aufmerksam. Unter dem Motto "Demokratie braucht viele Stimmen" sind vom 14. bis 19. September Beiträge und Veranstaltungen in ganz Deutschland geplant, wie die Initiatoren mitteilten.

Mit dabei sind unter anderem ARD, ZDF, RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 sowie zahlreiche Medienverbände. Dazu zählen der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der Medienverband der freien Presse (MVFP) und der Verband Privater Medien (Vaunet). Auch kostenlose Wochenzeitungen beteiligen sich.

Die Aktionswoche findet rund um den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September statt. Geplant sind Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen, Podcasts und digitalen Angeboten. Zudem soll es Veranstaltungen und Gespräche in Redaktionen geben. Wie genau sich die einzelnen Medien beteiligen, entscheiden die jeweiligen Redaktionen selbst.

Aktion nimmt Plattformen und KI in den Blick

Mit der Aktion wollen die beteiligten Medien und Verbände auch auf Veränderungen durch große Online-Plattformen und Künstliche Intelligenz aufmerksam machen. Immer mehr Inhalte verbreiteten sich schnell und ungeprüft, hieß es. Für viele Menschen werde es dadurch schwieriger zu erkennen, welchen Aussagen, Texten oder Bildern sie vertrauen könnten.

Professioneller Journalismus könne in dieser Situation Orientierung bieten, argumentieren die Initiatoren. Informationen würden recherchiert, überprüft und eingeordnet. Die Aktion solle dabei nicht für einzelne Medienhäuser oder Geschäftsmodelle werben, sondern für eine vielfältige Medienlandschaft und die Bedeutung journalistischer Berichterstattung.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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