Fernsehen: "Kulturzeit"-Comeback nach der Sommerpause
Nach sechs Wochen Pause meldet sich die 3sat-"Kulturzeit" zurück. Welche Themen setzt das Magazin zum Neustart?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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"Das Fernsehfeuilleton von ZDF, ORF, SRF und ARD" - so nennt sich das 3sat-Magazin "Kulturzeit" auch. Die werktägliche Kultursendung auf dem deutsch-österreichisch-schweizerischen TV-Kanal 3sat kommt nun nach sechs Wochen Sommerpause zurück ins Fernsehprogramm. Zum Auftakt am Montag geht es um die Salzburger Festspiele und das Filmfestival von Locarno.
Bis Jahresende kommen nach Senderangaben noch 85 "Kulturzeit"-Sendungen. Bisher gelaufen sind 2026 schon 97 Ausgaben. Jede Ausgabe hat ein paar Hunderttausend Zuschauerinnen und Zuschauer.
Den Sender 3sat gibt es seit Dezember 1984, das Magazin "Kulturzeit" seit Oktober 1995. Das Magazin wird abwechselnd moderiert von Cécile Schortmann (ARD), Vivian Perkovic (ZDF), Lillian Moschen (ORF) und Nina Mavis Brunner (SRF).
""Kulturzeit" startet nach der Sommerpause am 17. August, wieder wie gewohnt montags bis freitags um 19.20 Uhr in 3sat und blickt zu Beginn der Woche auf die Salzburger Festspiele und zeigt die wichtigsten Produktionen, die sich vor allem durch einen eigenwilligen Regiestil auszeichnen", sagt eine 3sat-Sprecherin in Mainz beim ZDF. Es gehe also etwa um Richard Strauss' Oper "Ariadne auf Naxos" in der Regie von Ersan Mondtag und das jüngste Werk der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, "Unter Tieren".
Die "Kulturzeit" spricht außerdem mit Karin Bergmann, der Interimsleiterin der Salzburger Festspiele nach dem Rauswurf des langjährigen Intendanten Markus Hinterhäuser. Themen: die aktuelle Situation und der Sanierungsbedarf des Festspielhauses.
Bei der Berichterstattung über Locarno geht es etwa um den diesjährigen Fokus dort auf starke Frauenfiguren und Regisseurinnen. Isabella Rossellini wurde beispielsweise mit dem prestigeträchtigen Excellence Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, die Schweizer Regisseurin Petra Volpe stellte ihr neues Drama "Frank & Louis" vor und die Hollywood-Schauspielerin Olivia Wilde wurde umjubelt für ihre Rolle in der neuen Komödie "The Invite".
"Kulturzeit" als Politfeuilleton: Thema Social-Media-Wahlkampf
Thema im weiteren Verlauf der ersten Woche nach der Sommerpause ist zum Beispiel auch der neue Film "Staatsschutz" (Kinostart 27. August) von Faraz Shariat. Er erzählt die Geschichte einer koreanisch-deutschen Staatsanwältin, die gegen die Verharmlosung rechter Gewalt im deutschen Justizsystem kämpft.
Überdies befasst sich die "Kulturzeit" auch mit dem anstehenden Wahlherbst in Deutschland: "Wahlkampf findet heute auch auf TikTok, Instagram und Facebook statt. Wie verändert dieser Kampf um Aufmerksamkeit den politischen Wettbewerb? Auf Social Media hat die AfD die größte Reichweite zu verzeichnen. Andere Parteien versuchen aufzuholen und investieren zunehmend in professionelle digitale Kommunikation."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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