TV-News: Rose sucht Frau: Sechs Geheimnisse der neuen "Bachelors"

Tim und Sebastian suchen bei "Die Bachelors" eine neue Liebe. Was es mit dem Maulwurf im Haus, einer "Corona-Beziehung" und Spekulationen um einen möglichen Show-Abbruch auf sich hat.

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Zwei Männer, viele Frauen - und schon vor der ersten Rose einige erzählenswerte Geschichten: RTL zeigt von heute an eine neue Staffel seiner Dating-Show "Die Bachelors". Diesmal ziehen der Leistungssportler Sebastian Paul (33) aus Düsseldorf und der Unternehmer Tim Reitz (35) aus Köln los, um unter dem Himmel Südafrikas die große Liebe zu finden. Erneut gibt es also nicht nur einen, sondern zwei "Bachelors" - das Konzept mit der Doppel-Dosis Testosteron wird fortgesetzt. Zunächst laufen die neuen Folgen bei RTL+ im Streaming, vom 10. Juni an auch im klassischen RTL-Programm.

Soweit die nüchternen und noch wenig romantischen Fakten. Was die beiden Männer außer Rosen aber sonst noch so mitbringen, steht hier.

1. Ein "Bachelor" hat sich gar nicht selbst angemeldet

"Bachelor" Tim verdankt seinen neuen Job einer sanften Nötigung. "Ich habe mich gar nicht selbst bei der Sendung beworben. Mein bester Kumpel und Mitbewohner Tobi hat mich einfach für den "Bachelor" angemeldet, ohne dass ich es zunächst wusste", sagt der Geschäftsführer einer Zeitarbeitsfirma für Pflegekräfte und Pädagogen der Deutschen Presse-Agentur. Er sei im Urlaub gewesen, als ihn plötzlich eine Nachricht von RTL über Instagram erreichte.

Dass er nun mitmacht, hat auch etwas damit zu tun, dass er später mit sich im Reinen sein will. Tim hatte Fomo (kurz für "Fear of missing out"), wie man neudeutsch sagen würde - Angst, etwas zu verpassen. "Ich hatte eine Art Zukunftsphobie und stellte mir vor, wie ich mit 50 Jahren zurückblicke und mich ärgere, dieses Privileg damals abgelehnt zu haben", sagt er. Also stellt er sich nun der Lebensaufgabe, zwischen mehr als 20 Frauen diejenige zu finden, die womöglich neben ihm sitzen wird, wenn er dann wirklich 50 ist.

2. Der "Bachelor" hat einen "Bachelor" im Nachtdienst begleitet

Co-"Bachelor" Sebastian ist heute Sportler, Personal Trainer und Coach. Früher aber war er Polizist in Hessen. "In dieser Zeit haben wir den "Bachelor" tatsächlich oft während der Nachtschichten bei der Polizei geschaut, wenn es gerade mal eine ruhige Minute gab", sagt er der dpa. Was auch ein wenig darüber verrät, wo die Balz-Bemühungen der "Bachelors" so alles über die Bildschirme flimmert. "Jetzt bin ich zwar nicht mehr im Dienst, aber ich verrate die Kollegen sicher nicht zu sehr, wenn ich sage, dass die Sendung bei der hessischen Polizei durchaus beliebt ist", erläutert Sebastian.

Schon damals scherzten seine Kollegen, dass der heute 33-Jährige eines Tages mal selbst die Rosen bei RTL verteilen würde. Sie sollten recht behalten. "Es ist schon lustig, dass aus diesem anfänglichen Running Gag jetzt wirklich Realität geworden ist", sagt er.

3. Ein "Bachelor" bringt einen Maulwurf mit

Eigentlich ist die Grundkonstellation beim "Bachelor" ähnlich wie im Märchen von Rapunzel: Die Frauen - oder wie es in dem Format heißt: die Ladys - leben zwar nicht in einem Turm, wohl aber in einer Villa. Erst wenn ein "Bachelor" vorbeikommt, erfährt dieser mehr oder minder gut, was in dem Haus vor sich geht. Es sind zwei Welten. In der neuen Staffel wird diese gläserne Wand untergraben.

"Ein echter Clou in der Staffel ist, dass meine Schwester mit in das Haus zu den Frauen gezogen ist", verrät "Bachelor" Tim. "Da wir uns optisch nicht besonders ähnlich sehen, konnte sie dort als eine Art Maulwurf undercover unterwegs sein." Der 35-Jährige hält die Ausspäh-Aktion für sehr gelungen. "Sie konnte Fragen stellen und Dynamiken beobachten, die wir in den direkten Dates so niemals mitbekommen hätten."

4. Ein "Bachelor" hat eine "Corona-Beziehung" hinter sich

Dass ein "Bachelor" bereits Beziehungen hatte, ist nicht ungewöhnlich - verflossene Liebschaften, die plötzlich doch noch einmal Thema werden, bringen häufig zusätzliche Würze in das Format. Auch Neu-"Bachelor" Sebastian hat in dieser Hinsicht etwas zu erzählen: Er war schon verlobt.

"Das war damals eine klassische "Corona-Beziehung": Wir sind kurz vor dem Lockdown zusammengekommen, sehr schnell zusammengezogen und waren dann mangels anderer Kontakte sehr voneinander abhängig", erinnert er sich. Er habe daraus etwas gelernt: Dass zu viel Nähe und Abhängigkeit nicht unbedingt förderlich für eine Partnerschaft seien, "da man sich selbst dabei verlieren kann". Man darf gespannt sein, was die Single-Frauen in der Villa von dieser Analyse halten.

5. Die beiden "Bachelors" verbindet eine Kaffee-Spezialität

Wenn zwei "Bachelors" auftreten, fragt man sich natürlich schnell: Wo sind die Unterschiede? Blond oder braunhaarig, groß oder klein, mit Socken oder - sehr typisch für das Format - eher ohne Socken im Schuh? Viele Dinge lassen sich schnell kategorisieren.

Die beiden Neu-"Bachelors" haben aber vor allem auch Gemeinsamkeiten entdeckt. Beide sind zum Beispiel noch kinderlos, anders als die "Bachelors" aus dem Vorjahr. Beide sind sehr sportaffin - Sebastian etwa ist Triathlet und hat in Hamm hochklassig Handball gespielt.

Aber da ist noch mehr. "Außerdem teilen wir eine fast schon rituelle Vorliebe für guten Kaffee", verrät Sebastian. Ganz speziell gehe es ihnen um Flat White. Die Kaffee-Spezialität besteht aus Espresso mit leicht aufgeschäumter Milch und sehr wenig Milchschaum.

6. Zu den Spekulationen um einen Abbruch bleiben sie nebulös

Schon vor dem Start sorgte ein Medien-Bericht für Aufregung in der Rosenkavalier-Fanszene. Der "Berliner Kurier" schrieb, dass einer der beiden "Bachelors" die schon gelaufenen Dreharbeiten vorzeitig abbreche, weil er sich so sehr in eine Kandidatin verliebt habe, dass er sich für sie und gegen die Show entscheide. Ob es wirklich so kommt?

Die beiden "Bachelors" geben sich dazu nebulös. "Zu den Spekulationen, ob einer von uns die Reise vorzeitig beendet, können wir nur sagen, dass wir beide konsequent unseren eigenen Weg gegangen sind", sagt Sebastian. "Und das absolut authentisch und ehrlich." Es bleibt vorerst ihr Geheimnis.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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