TV-News: Krimi mit Veronica Ferres: Wie ein plätschernder Gebirgsbach
Beim dritten "Alpentod"-Krimi trifft schöne Alpenkulisse auf einen Fall um gefälschte Kreditkarten und eine verkohlte Leiche. Wie spannend ist der neue Einsatz von Veronica Ferres?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Ein verschwundener Geschäftsmann, eine verkohlte Leiche, ein geklautes Auto und gefälschte Kreditkarten: In den Alpen ist wieder einiges los, wenn Jung-Kommissar Jonas Becker (Tim Oliver Schultz) und seine erfahrene Kollegin Birgit Reincke (Veronica Ferres) ermitteln. Der dritte Fall von "Alpentod – Ein Bergland-Krimi" heißt "Tiefe Schluchten" und läuft am Dienstag bei RTL (17.3., 20.15 Uhr). Er ist parallel auch beim Streamingdienst RTL+ zu sehen.
Erneut bekommt das Ermittler-Duo Unterstützung von der aufgeweckten forensischen Archäologin Dr. Marie Sonnleitner (Salka Weber). Auch die NRW-Kollegin Barbara Brunner (Merle Wasmuth) zieht es in die Alpen. Denn der verschwundene Geschäftsmann kommt aus der Nähe von Düsseldorf. An anderer Stelle sorgt ein abgebranntes Holzhaus samt nicht zu identifizierender Leiche für einige Fragen.
Die Landschaftsaufnahmen gehören erneut zu den Stärken der Reihe. Allerdings plätschert die Geschichte dahin wie ein immer wieder eingeblendeter Gebirgsbach. Als zwei Hauptfiguren in Gefahr raten, ist auch das nicht wirklich dramatisch inszeniert. Die Auflösung um die Identität der Leiche wirkt außerdem reichlich vorhersehbar.
Krimi im Doppelpack
Vor fast genau einem Jahr startete "Alpentod" - eine Co-Produktion von RTL und Servus TV - mit den ersten beiden Fällen. Auch diesmal gibt es den Bergland-Krimi im Doppelpack - eine Woche später (24.3.) erscheint der vierte Fall: "Im ewigen Eis". Darin geht es um eine Gletscherleiche und die Geheimnisse einer Dorfgemeinde.
Beide Spielfilme hat Regisseur Felix Herzogenrath ("Nord bei Nordwest") inszeniert. Sie wurden vor rund einem halben Jahr direkt am Stück gedreht - in Salzburg, Hallein und im Alpenvorland.
Lokalkolorit als Erfolgsrezept
RTL setzt damit seit geraumer Zeit auf regionale Krimigeschichten, mit denen schon die ARD ("Tatort", "Polizeiruf 110") und das ZDF ("Soko"-Reihe) seit Jahrzehnten punkten.
Am "Tödlichen Dienst-Tag" ermitteln Kommissarinnen und Kommissare zur besten Sendezeit in Bamberg ("Behringer und die Toten"), Potsdam ("Haveltod"), Lübeck ("Einsatz Seeler") und an der Nordsee ("Dünentod").
Die quotenmäßig erfolgreichste Reihe, "Dünentod", knackte Mitte Februar die 3-Millionen-Marke. Auch die "Alpentod"-Premiere schauten vor einem Jahr über drei Millionen Menschen. Der Marktanteil bei den Jüngeren war allerdings eher schwach. Fraglich, ob sich das durch den dritten Fall ändern wird.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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