TV: Der Teufel unter Tatverdacht - ARD zeigt 21. "Bozen-Krimi"
Ein toter Sternegastronom, Familienzoff im Weingut und einige prominente Gaststars sind die Zutaten des neuen "Bozen-Krimis" im Ersten - wie immer abgerundet von der idyllischen Südtirol-Kulisse.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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"Der Bozen-Krimi" geht mit zwei neuen Folgen weiter: Die beiden Hauptdarsteller Chiara Schoras und Gabriel Raab ermitteln als Sonja Schwarz und Jonas Kerschbaumer routiniert in der Region um die 100.000-Einwohner-Stadt. Unterstützt werden sie wieder von Kerschbaumers Vater Peter. Für private Turbulenzen sorgt Sonjas Tochter Laura samt Oma Katharina. Verstärkung gibt es in der 21. Folge von prominenten Gaststars.
Die ARD zeigt "Der Bozen-Krimi - Teuflische Strafe" am Donnerstag, 12. März, um 20.15 Uhr. In der Mediathek ist der Film dann auch abrufbar, ebenso wie die früheren Folgen, die zuletzt um die sieben Millionen Zuschauer vor die Bildschirme lockten.
Erstmals für den "Bozen-Krimi" an Bord ist nach ARD-Angaben der in Südtirol geborene Regisseur Hans Hofer. Er setzt die von Drehbuchautor Mathias Klaschka verfasste Geschichte ins Bild und nimmt die Zuschauer dabei optisch mit in die sonnige Alpenkulisse rund um Bozen.
Im Vergleich zu anderen Krimireihen im deutschen Fernsehen mag "Der Bozen-Krimi" nicht unbedingt eine der stärksten und spannendsten sein, unterhaltsam ist die Reihe allemal. Sie überzeugt beim Stammpersonal mit sympathischen Charakteren, die erfreulicherweise seit Folge 1 nicht ausgetauscht worden sind.
Hochkarätig besetzt sind die Episodenrollen: Neben Franziska Weisz und Fanny Krausz sind Max von Thun als überheblicher Gastronom und Eisi Gulp als verwirrter, obdachloser Zeuge dabei.
Täter im Kostüm
Der Obdachlose will gesehen haben, wie der Teufel höchstpersönlich einen Mann nachts nahe einer Flussböschung erschossen hat. "Ich weiß, es klingt verrückt", sagt er und räumt ein, betrunken gewesen zu sein. Aber er ist überzeugt: "Der Teufel hat ihn geholt." Für Sonja Schwarz und Jonas Kerschbaumer ist natürlich klar, dass hier nicht der Teufel unterwegs war. Offenbar hat der Täter ein gruseliges Krampus-Kostüm getragen.
Der Tote ist der Sternegastronom Daniel Gasser (Marco Boriero). Bei den Ermittlungen im Umfeld des Opfers finden sich mehrere Personen, die mit ihm Konflikte hatten. Gassers Frau Ricarda (Franziska Weisz) hat eine Affäre - und zwar ausgerechnet mit Restaurantbesitzer Antonio Minardi (Max von Thun), dem größten Konkurrenten Gassers.
Ricardas Sohn aus einer anderen Beziehung, Finn (Levi Brandl), reagiert ungewöhnlich kühl, als die Kommissare ihn mit dem Tod Gassers konfrontieren. "Mein Vater ist seit fünf Jahren tot. Daniel war Mamas neuer Mann", konstatiert er. Später sagt er seiner Mutter, sie könne doch froh sein, dass Daniel weg ist.
Ein zweiter Mord
Dann passiert ein zweiter Mord. Nun müssen Schwarz und Kerschbaumer prüfen, ob die Verdächtigen auch in dem Fall ein Motiv hätten. Auf einem Foto mit den beiden Opfern ist auch Bergführerin Milena Rinaldi (Fanny Krausz) zu sehen. Von ihr erhoffen sich die Kommissare Hinweise.
Privat geht es bei Sonja Schwarz auch hoch her: Tochter Laura und Oma Katharina streiten über die Zukunft des Weingutes. Wie es mit dem Betrieb weitergeht, erfahren die Zuschauer eine Woche später (19. März) in der Folge "Der Bozen-Krimi - Rebenblut". Da überschlagen sich die Ereignisse.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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