TV: China läutet Jahr des Feuerpferdes ein

Das Jahr des Feuerpferdes verheißt Aufbruch und mögliche Turbulenzen. China feiert traditionell mit seiner großen Neujahrsgala in das neue Jahr - und hält wieder technische Überraschungen bereit.

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Mit tanzenden Robotern und bunten Shows hat China das alljährliche Frühlingsfest gefeiert. Um Mitternacht (Ortszeit) endete nach dem Mondkalender das Jahr der Holzschlange und ging in das Jahr des Feuerpferdes über. Das Pferd gehört zu insgesamt zwölf Tierkreiszeichen und steht Astrologen zufolge unter anderem für Stärke, Unabhängigkeit, aber auch impulsives Verhalten und Sturheit.

Das auch als chinesisches Neujahr bekannte Fest wird nicht nur in der Volksrepublik gefeiert, sondern auch in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong, im Inselstaat Taiwan und in anderen Ländern in Asien.

Altbekannte Boygroup

In der Volksrepublik strahlte das chinesische Staatsfernsehen die traditionelle Neujahrsgala aus. Neben vielen Künstlern aus China war unter anderem auch US-Popstar Lionel Richie ("All Night Long") zusammen mit Actionfilm-Star Jackie Chan für eine Darbietung zu sehen.

Die penibel choreographierte Show mit Gesangs-, Tanz- und Kabarettdarbietungen erzielt jedes Jahr höchste Einschaltquoten in China und gilt auch als Schaufenster für die Visionen und Ambitionen der allein regierenden Kommunistischen Partei.

Wieder Roboter-Show

Nach einer viel beachteten Vorführung 2025 tanzten auch in diesem Jahr wieder humanoide Roboter verschiedener chinesischer Start-ups auf der Bühne. Neu war, dass die Maschinen in diesem Jahr bei einem Sketch als Darsteller auftraten und in einer Kung-Fu-Vorführung waghalsige Salti schlugen und Kampfkunstübungen zeigten.

Humanoide Roboter zählen zu Pekings "neuen Qualitätsproduktivkräften". Hinter dem weiterentwickelten Sammelbegriff aus dem Marxismus stecken sämtliche Hightech-Branchen von Künstlicher Intelligenz über Drohnen bis Elektroautos, mit denen Peking der chinesischen Konjunktur Schwung verleihen will.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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