TV: Auch die Neue redet mit den Toten – Thüringenkrimi startet
Emily Cox übernimmt für Nina Gummich als Rechtsmedizinerin in der früheren "Theresa Wolff"-Reihe. Was Ed Sheeran damit zu tun hat und warum Fans nicht komplett auf Gummich verzichten müssen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Noch bevor sie überhaupt richtig angekommen ist, sieht sie sich schon ihrer ersten Leiche gegenüber: Die neue Rechtsmedizinerin der Uni Jena Mala Murphy entdeckt auf dem Weg vom Flughafen in die thüringische Saalestadt ein gegen einen Baum gepralltes Auto mit einer Toten.
Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen einfachen Verkehrsunfall handelt, sondern deutlich mehr hinter dem Tod der umstrittenen Familienrichterin steckt. Doch in "Gerechtigkeit" (7. Februar, 20.15 Uhr, ZDF) sollen nicht nur Todesfälle aufgeklärt, sondern vor allem neue Charaktere eingeführt werden.
Denn Emily Cox ("Achtsam morden") übernimmt als Dr. Murphy im ersten "Thüringenkrimi" die Arbeit von Nina Gummich ("Alice") die in der zuvor "Theresa Wolff" genannten Reihe die titelgebende Rechtsmedizinerin gespielt hatte.
Dates mit Ed Sheeran?
Vergleiche zwischen Wolff und Murphy drängen sich da auf, auch die Figuren im Film thematisieren die Umbesetzung. Die unzulängliche Wolff habe nach einer Nahtoderfahrung bei ihrem letzten Fall gekündigt, erfahren die Zuschauer so. Murphy scheint ganz im Gegensatz zur Vorgängerin sehr umgänglich und der gelegentlich ins Englisch gleitenden Halb-Irin wird gar eine Liaison mit Weltstar Ed Sheeran nachgesagt.
Er hoffe nur, dass die Neue nicht auch mit den Leichen spreche, sagt Polizist Ceyhan Topal (Sahin Eryilmaz) recht zu Beginn in Anspielung auf Wolff. Diese suchte nämlich oft genug das imaginäre Zwiegespräch mit den Toten auf ihrem Seziertisch, um den Umständen des Ablebens auf den Grund zu gehen. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Die Hoffnung Topals wird enttäuscht.
Weiterer Neuzugang
Auch Hauptkommissar Moritz Herbst (Golo Euler, "Biester") ist ein Neuzugang. Er und Cox scheinen Gefallen aneinander zu finden, doch beide bringen einiges an emotionalem Gepäck.
Die ursprünglich sieben geplanten "Theresa Wolff"-Filme sind schon länger im Kasten und auch mit Cox in der Hauptrolle sind bereits zwei Thüringenkrimis abgedreht. Zu Aufregung in Fan-Kreisen führte zuletzt die Mitteilung der Produktionsfirma Ziegler Film, dass im dritten neuen Film der Reihe doch wieder Gummich als Wolff zu sehen sein werde.
Abwechselnd in Elternzeit
Cox hatte für Gummich nämlich in der Elternpause übernommen, nun ist Cox selbst in Elternzeit, wie ein Sprecher der Produktionsfirma sagte. Ein "Masterplan" stecke nicht dahinter, betonte er. Vielmehr habe sich die Konstellation so ergeben. Ein vierter Thüringenkrimi sei bereits in Planung. Und wer wird dann am Seziertisch stehen? Ganz sicher sei das bislang nicht, so der Sprecher, aber: Mit Gummich sei man im guten Gespräch.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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