TV: Klöckner: Mehr Selbstreflexion bei ARD und ZDF nötig
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner äußert Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Es geht um die Programm-Inhalte - und um Neutralität und Ausgewogenheit.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr politische Live-Berichterstattung und Selbstreflexion gefordert. "Ich verteidige den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber er muss sich auch Fragen stellen lassen. Nach der Effizienz, der Neutralität, der Ausgewogenheit", sagte sie der "Bild am Sonntag".
Schwierig werde es, "wenn die veröffentlichte Meinung sich immer mehr von der öffentlichen Meinung verabschiedet". Klöckner forderte, dass sich ARD und ZDF regelmäßig selbst hinterfragen müssten. "Da muss es dann auch eine selbstreflektierende Korrektur geben", sagte die 53-Jährige.
Die CDU-Politikerin sprach sich für mehr politische Live-Berichterstattung aus. "Ich freue mich, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk es sehr ernst nimmt, auch Bundestagsdebatten zu übertragen", sagte sie. "Manchmal sind Bundestagsdebatten von der Relevanz her für die Bevölkerung wichtiger als manche Sendung aus der Konserve."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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