TV: WDR will Produktionsgelände in Bocklemünd verkaufen

Viele Jahre lang wurde auf dem Gelände im Kölner Norden die Kultserie "Lindenstraße" gedreht. Heute lohnt sich der Betrieb der riesigen Fläche für den Sender nicht mehr.

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Der WDR will seinen Produktionsstandort in Köln-Bocklemünd verkaufen. Angesichts schlanker und digitaler Produktionsprozesse seien die Flächen nicht mehr ausgelastet, teilte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mit.

Der Standort war unter anderem Heimat der früheren ARD-Serie "Lindenstraße". Fast 35 Jahre lang wurden die Nachbarschaftsgeschichten um Mutter Beimer & Co. dort produziert - obwohl die Kultserie in München spielte. Nach dem Aus der "Lindenstraße" 2020 wurden die Kulissen in Bocklemünd abgebaut.

Vernau: Erhalt des Standorts unwirtschaftlich

Die Verkaufspläne für das riesige Gelände im Kölner Norden basierten auf einer internen Bedarfsanalyse und einer unabhängigen Wirtschaftlichkeitsprüfung, erklärte der WDR. "Das sehr große Betriebsgelände in Bocklemünd passt nicht mehr zu den Anforderungen unseres digitalen, smarten Produktionsbetriebs", sagte WDR-Intendantin Katrin Vernau. "Ein weiterer Erhalt des Standorts ist für den WDR schlichtweg unwirtschaftlich."

In Bocklemünd sind neben Produktionshallen verschiedene Abteilungen des Senders angesiedelt, etwa Veranstaltungstechnik, die Dokumentation und das Instrumentenlager. Für die betreffenden Einheiten würden nun alternative Standorte gesucht. Ziel sei es, den gesamten Verkaufsprozess bis spätestens 2035 abzuschließen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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