Fernsehen: Kult-Detektive ermitteln: "Die drei ??? - Erbe des Drachen"
"Die drei ???" dürfen für die Lösung eines ziemlich unheimlichen Falls bis nach Rumänien reisen. Der Film für große und kleine Fans läuft auf Sat.1.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Gibt es ein berühmteres Detektiv-Trio? Die drei sympathischen Amateur-Spürnasen Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews "übernehmen jeden Fall". Ihr Markenzeichen: eine Visitenkarte mit den drei Fragezeichen in Weiß, Rot und Blau. Das Detektivbüro: ein Wohnwagen auf einem Schrottplatz im kalifornischen Rocky Beach.
Nicht weniger als Bestseller
Dereinst 1964 unter dem Titel "The Three Investigators" vom US-Schriftsteller Robert Arthur ins Leben gerufen, avancierte die Jugendreihe in Deutschland zu einem Bestseller: Mehr als 45 Millionen "Die drei ???"-Tonträger sollen bereits abgesetzt worden sein. Dazu gibt es die Bücher, Computerspiele und Comics, diverse Fanartikel und bisher zwei Leinwandadaptionen: 2007 kam die erste ins Kino; 2009 ging's weiter. 2023 folgte dann "Die drei ??? - Erbe des Drachen". Sat.1 hat den Jugendfilm am Samstag (24. Januar) um 20.15 Uhr im Programm.
In den Hauptrollen zu sehen sind: Julius Weckauf ("Der Junge muss an die frische Luft") als Justus Jonas, Nevio Wendt ("Rocca verändert die Welt") als Peter Shaw sowie Levi Brandl als Bob Andrews. Dazu Darsteller wie Mark Waschke ("Dark"), Gedeon Burkhard ("Inglourious Basterds"), Florian Lukas ("Absolute Giganten") und Jördis Triebel ("Babylon Berlin").
Ein rätselhafter Untoter
Während der Sommerferien dürfen die drei Jungs eine Reise nach Rumänien unternehmen, wo die Freunde ein Praktikum am Filmset von "Dracula Rises" absolvieren, das ihnen Peters Vater (Waschke) vermittelt hat. Der nämlich ist bei den Dreharbeiten für die Spezialeffekte verantwortlich. Kaum in Transsilvanien angekommen, häufen sich rätselhafte Ereignisse auf dem alten Schloss von Gräfin Codrina, das dem Film als Kulisse dient.
Die drei Detektive wollen herausfinden, was all dies mit einem seit über 50 Jahren verschwundenen Jungen, einer mysteriösen Bruderschaft und einem rätselhaften Untoten zu tun haben kann. Und wie man es von den Dreien kennt, machen sie sich dann auch recht bald an die Ermittlungsarbeit.
Böse Blicke von Erwachsenen
Irgendwann zur Mitte hin der gelungenen, schön altmodisch anmutenden Adaption (das orangene, so angenehm klingelnde Tisch-Telefon) heißt es: "Wir sind Kinder und keine Detektive!". Dazu kommen all die bösen Blicke und all die Zweifel von vor allem Peters Vater, der gar nichts hält von all der Schnüffelei seines Sohnes ("Bist du schon wieder im Detektivmodus?"). Was hat es mit den Geheimgängen, mit dem rätselhaften Schatz, mit dem wirklich sehr unheimlichen Hausmeister des Schlosses, was mit dem verschwundenen Jungen wirklich auf sich?
Dazu die hübsch fotografierten Innen- und Außenansichten der rumänischen Burg, die teils so unheimlich sind, dass man gar kurz die FSK-Freigabe ab sechs in Frage zu stellen beginnt. Rührend, und für manch kleineren Zuseher, manch jüngere Zuschauerin vielleicht ermutigend, ist indes die Erkenntnis, dass es unseren Kultdetektiven doch schlussendlich immer irgendwie gelingen wird, skeptische Erwachsenen-Blicke Lügen zu strafen: Justus, Peter und Bob übernehmen eben nicht nur, sie lösen auch "jeden Fall".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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