ZDF-Mediathek: Was das Streamingportal ZDF von der alten Mediathek unterscheidet

Die ZDF-Mediathek ist 2025 völlig neu aufgesetzt worden. Das Portal wirbt nun für seine Inhalte wie die Streamingriesen Netflix, Prime Video oder Disney+. Algorithmen sollen das Nutzererlebnis verschönern.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Fernsehen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Fernsehen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / ronstik

Das Streamingangebot des ZDF trägt seit 2025 einen neuen Namen: Aus der früheren ZDF-Mediathek wurde das "Streamingportal ZDF". Mit dem Relaunch hat der Sender sein Onlineangebot umfassend modernisiert und stärker an den Aufbau großer Streamingdienste angepasst.

Die Plattform präsentiert Serien, Filme, Dokumentationen und Magazine nun deutlich übersichtlicher. Statt eines klassischen Programmkatalogs setzt das ZDF stärker auf kuratierte Empfehlungen. Rubriken wie "Top-Serien zum Streamen", "Deine nächste Doku" oder "Kultserien und Filmklassiker" sollen den Einstieg erleichtern.

Das Angebot orientiert sich damit stärker an bekannten Streamingdiensten wie Netflix, Amazon Prime Video oder Disney+. Inhalte werden prominenter präsentiert, Empfehlungen stehen stärker im Vordergrund und die Navigation wurde vereinfacht.

Neue Struktur und personalisierte Empfehlungen im Streamingportal ZDF

Im Zentrum des Streamingportals stehen die Interessen der Nutzerinnen und Nutzer. Ein überarbeitetes Empfehlungssystem soll Inhalte individueller vorschlagen und das Angebot leichter zugänglich machen. Algorithmen helfen dabei, Serien, Filme oder Dokumentationen passend zum Nutzungsverhalten auszuwählen.

Das Design wurde ebenfalls modernisiert. Laut ZDF soll die Plattform heute übersichtlicher, schneller und barriereärmer funktionieren. Gleichzeitig wurde das Angebot für verschiedene Geräte optimiert – etwa für Smartphones, Tablets, Computer und Smart-TVs.

Inhalte auch aus dem ARD-Umfeld

Über das Streamingportal können teilweise auch Inhalte aus dem gemeinsamen ARD/ZDF-Streaming-Netzwerk abgerufen werden. Ziel der Kooperation ist es, öffentlich-rechtliche Inhalte im Netz stärker zu bündeln und einfacher auffindbar zu machen.

Darüber hinaus arbeiten die öffentlich-rechtlichen Sender an gemeinsamen technischen Lösungen, etwa bei Login-Systemen oder Videoplayern. Perspektivisch sollen auch übergreifende Nutzerprofile entstehen, die Angebote verschiedener Plattformen miteinander verbinden.

Weitere Funktionen für neue ZDF-Mediathek geplant

Das ZDF plant außerdem, das Streamingportal weiter auszubauen. Künftig könnten zusätzliche Beteiligungs- und Diskussionsmöglichkeiten für das Publikum integriert werden. Dazu engagiert sich der Sender unter anderem im internationalen Projekt "Public Spaces Incubator", das neue Formen öffentlicher digitaler Räume entwickeln will.

Mit der Umstellung auf das "Streamingportal ZDF" verfolgt der Sender das Ziel, seine Inhalte langfristig stärker als modernes Streamingangebot zu positionieren.

Weitere aktuelle News im Ressort "TV":

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, YouTube und WhatsApp? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.