"Leben, Leid und Tod" verpasst?: Wann und wo man die Wiederholung sehen kann
Am Sonntag, 4.10.2026, lief "Leben, Leid und Tod" auf 3sat. Wie, wann und wo Sie die Dokumentation als Wiederholung sehen können, lesen Sie hier.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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In diesem TV-Überblick lesen Sie...:
- Infos zur TV-Wiederholung und Mediatheken
- Details zur Sendung vom Sonntag
Gibt es eine TV-Wiederholung von "Leben, Leid und Tod: Der Maler Albin Egger-Lienz und die Schrecken des 1. Weltkriegs"?
Sie konnten "Leben, Leid und Tod" ("Der Maler Albin Egger-Lienz und die Schrecken des 1. Weltkriegs") am 4.10.2026 nicht schauen und hoffen auf eine Wiederholung im klassischen Fernsehen? Leider ist innerhalb der nächsten 14 Tage keine weitere Ausstrahlung der Dokumentation vom 4.10.2026 vorgesehen.
Online-Wiederholung von "Der Maler Albin Egger-Lienz und die Schrecken des 1. Weltkriegs"
Viele Formate auf 3sat lassen sich nach der TV-Ausstrahlung als Wiederholung in der 3sat-Mediathek nachschauen. Die Dauer der Abrufmöglichkeit hängt von den jeweiligen Lizenzrechten ab und kann von Sendung zu Sendung unterschiedlich sein. Einige Inhalte stehen dauerhaft bereit, andere nur zeitlich begrenzt oder gar nicht. Hier gelangen Sie zur Mediathek und können die aktuelle Online-Verfügbarkeit von "Leben, Leid und Tod: Der Maler Albin Egger-Lienz und die Schrecken des 1. Weltkriegs" prüfen.
Thema & Inhalt: Mehr über "Leben, Leid und Tod"
📺 In der Zwischenkriegszeit gestaltete Albin Egger-Lienz die von Clemens Holzmeister entworfene Kriegergedächtniskapelle und ließ sich zusichern, dass er selbst dort beerdigt werden dürfe. Die gesamte Ausmalung der Kapelle verzierte der österreichische Maler nicht mit verherrlichender Heldenmystik, sondern zeigte den Schrecken und die Ernüchterung des Kriegs. Sein Gemälde "Der Auferstandene" sorgte gar für einen Skandal. Christus wird hier als rohe, wuchtige Halbfigur vor dem leeren Sarg mit einer Kreuzfahne gezeigt, was Zeitgenossen als klobig, wenig feierlich und fast profan empfanden. Dekan Gottfried Stemberger lehnte das Werk vehement ab, und es kam zu erbitterten Streitereien zwischen dem Maler und der katholischen Kirche. Nach vielfachen Protesten und einem Brief des Dekans an den Vatikan verfügte das Heilige Offizium in Rom schließlich ein Verbot sämtlicher Gottesdienste für die Kapelle. In seinen letzten Lebensjahren wurde Egger-Lienz zum Ehrendoktor der Universität Innsbruck und zum Ehrenbürger von Lienz ernannt, musste nach seinem Tod im Jahr 1926 jedoch am örtlichen Friedhof beigesetzt werden. Die Familie pochte auf die Einhaltung der Verträge und konnte einen Kompromiss mit dem Bischof von Innsbruck erreichen: In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde der Leichnam des berühmten Malers exhumiert und 1983 in der Kriegergedächtniskapelle beigesetzt, wo er noch heute ruht. Zum besseren Verständnis beleuchtet der Film die wichtigsten Stationen des Künstlers in Osttirol, Südtirol, Ötztal, Trentino, Hall in Tirol, Wien und Weimar. Der nicht unumstrittene - weil vor allem von den Nationalsozialisten politisch missbrauchte - und oft fälschlich interpretierte - weil tief religiöse, aber von der Kirche unbeachtete - Künstler hat erst viele Jahrzehnte nach seinem Tod die verdiente Anerkennung erhalten. (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von Daten der Funke-Gruppe erstellt. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
kns/roj/news.de
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