"Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen" verpasst?: Wiederholung vom 1.9.2026 im TV und online

Die TV-Sendung "Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen: Der Kulturpalast" lief am Dienstag, den 1.9.2026 auf Arte. Falls Sie die Ausstrahlung verpasst haben, finden Sie hier alle Infos zu Wiederholungen im Fernsehen und zur Online-Verfügbarkeit.

Erstellt von - Uhr

Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen bei Arte (Foto) Suche
Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen bei Arte Bild: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften

In diesem TV-Überblick lesen Sie...:

  • Termine für TV-Wiederholung von "Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen"
  • Infos zu Mediatheken und Video-on-Demand
  • Details zur Sendung vom Dienstag
  • beteiligte Personen

"Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen: Der Kulturpalast" als TV-Wiederholung

Für alle, die "Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen" ("Der Kulturpalast") am 1.9.2026 versäumt haben, zeigt Arte die Sendung am 7.9.2026 um 2.55 Uhr erneut.

Wiederholung aktueller Sendungen in der Arte-Mediathek

Viele Formate auf Arte lassen sich nach der TV-Ausstrahlung als Wiederholung in der Arte-Mediathek nachschauen. Die Dauer der Abrufmöglichkeit hängt von den jeweiligen Lizenzrechten ab und kann von Sendung zu Sendung unterschiedlich sein. Einige Inhalte stehen dauerhaft bereit, andere nur zeitlich begrenzt oder gar nicht. Den aktuellen Abrufstatus von "Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen: Der Kulturpalast" können Sie hier prüfen.

Inhaltsbeschreibung

📺 Der Warschauer Kulturpalast ist mehr als Stein und Fassade - er ist eine Last und ein Erbe zugleich. Als "Geschenk Stalins" in den 1950er Jahren errichtet, galt er vielen Polinnen und Polen lange als Fremdkörper, als Symbol der Unterwerfung unter die Sowjetunion. Und doch ist er heute, Jahrzehnte später, nicht mehr aus der Skyline der Stadt wegzudenken. Er verkörpert die Ambivalenz einer Nation, die ihre Geschichte nicht verdrängen, sondern neu erzählen muss. Die Dokumentation nähert sich dem Palast über die Menschen, die ihn mit Leben füllen: Schauspielerinnen, die im Theater zwischen Prunk und Vergangenheit auftreten; Jugendliche, die ihn zu ihrem Treffpunkt machen, als sei er längst ihrer Generation überlassen; sowie Mitarbeiter, die seit Jahrzehnten dem Palast treu geblieben sind und mehr in seinen Wänden sehen als Macht und Kontrolle. So entsteht das Porträt eines Hauses, das widersprüchlicher kaum sein könnte: ein Monument, das einst Macht demonstrieren sollte und nun Teil polnischer Identität ist - schmerzlich, vertraut, umkämpft. Die Dokumentation ist eine leise, zugleich eindringliche Erkundung der Frage, wie Architektur Gefühle prägt, wie Erinnerung durch Räume wirkt - und wie Menschen ein Bauwerk, das ihnen einst aufgezwungen wurde, Schritt für Schritt zu ihrem eigenen machen. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

Mitwirkende bei der Doku "Warschaus ungeliebtes Wahrzeichen"

Weitere spannende Empfehlungen liefern unsere TV-Tipps für heute Abend.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von Daten der Funke-Gruppe erstellt. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.