"Südkoreas magische Tempelküche" verpasst?: Wann und wo man die Wiederholung sehen kann
Am Samstag, 30.5.2026, kam "Südkoreas magische Tempelküche" auf Arte. Wer die Reportage verpasst hat, findet hier alle Infos zur Wiederholung, Online-Mediathek und mehr.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
In diesem TV-Überblick lesen Sie...:
- Infos zur TV-Wiederholung und Mediatheken
- Details zur Sendung vom 30.5.2026
Wird "Südkoreas magische Tempelküche", Folge 13 im TV wiederholt?
Sie konnten "Südkoreas magische Tempelküche" (Folge 13) am 30.5.2026 nicht schauen und hoffen auf eine Wiederholung im klassischen Fernsehen? Leider ist innerhalb der nächsten 14 Tage keine weitere Ausstrahlung der Reportage vom 30.5.2026 vorgesehen.
Online-Wiederholung der Reportage
Viele Formate auf Arte lassen sich nach der TV-Ausstrahlung als Wiederholung in der Arte-Mediathek nachschauen. Die Dauer der Abrufmöglichkeit hängt von den jeweiligen Lizenzrechten ab und kann von Sendung zu Sendung unterschiedlich sein. Einige Inhalte stehen dauerhaft bereit, andere nur zeitlich begrenzt oder gar nicht. Hier gelangen Sie zur Mediathek und können die aktuelle Online-Verfügbarkeit von "Südkoreas magische Tempelküche" prüfen.
Inhaltsbeschreibung
📺 Das eigentliche Kochen beginnt für Wookwan Sunim mit der Auswahl der richtigen Zutaten. Von Lebensmitteln aus dem Supermarkt, von Fast Food und Fertiggerichten hält sie gar nichts. Ihre Vorräte sind vor allem saisonal und regional gewachsen: "Dadurch, dass wir im Gebirge leben, kochen wir mit dem, was uns die Natur schenkt - vor allem mit wilden Pflanzen." Und diese wachsen nicht nur im Gemüsegarten des Klosters, sondern auch zwischen Blumenbeeten, im angrenzenden Wald oder auf Schotterwegen. Im Prinzip essen sie alles, was rings um den altehrwürdigen Gameunsa-Tempel wächst. Aus Blüten gewinnen sie Tee, aus Blättern machen sie Salate und frisch ausgegrabene Wurzeln werden getrocknet und dann frittiert. Gerade in den vitaminarmen Wintermonaten suchen die Nonnen nach nährstoffreichen Wurzeln im Wald. Denn bevor im Herbst die Pflanzen ihre Blätter abwerfen, speichern sie Mineralien und Vitamine in ihrem Wurzelgeflecht. "Die ganze Energie dieser Welt kommt von der Natur", betont Wookwan Sunim. Damit die Wurzeln auch bekömmlich sind, bereitet die Äbtissin sie mit selbst gemachten Pasten und Soßen zu - vor allem mit Chilipaste und Sojasoße. Sie sollen aus dem wilden Wurzelgemüse die unerwünschten Bitter- und Giftstoffe ziehen. "Auf der ganzen Welt essen Menschen vor allem, was ihnen schmeckt, und nicht, was ihnen guttut. So haben viele ihre Gesundheit ruiniert. Die Tempelküche dagegen ist sehr einfach. Sie basiert auf drei Grundlagen: Sojasoße, Chilipaste und Sojabohnenpaste", erläutert Wookwan Sunim. Neben dem gesundheitlichen Aspekt sind es vor allem die außergewöhnlich aromatischen Geschmackskreationen der Tempelküche, die international Beachtung finden. Eingelegtes Gemüse, gekochter Reis und tägliche Gebete gehen im Zen-Buddhismus Südkoreas eine äußerst vitale Symbiose ein, von der die umsorgten Nonnen genauso profitieren wie ihre buddhistischen Anhänger. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
Noch mehr spannende Empfehlungen gibt es in unseren TV-Tipps für heute Abend.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von Daten der Funke-Gruppe erstellt. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.