"Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird" verpasst?: TV-Wiederholung und Online-Mediathek im Überblick
Die TV-Sendung "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird" lief am Dienstag, den 14.4.2026 auf Arte. Falls Sie die Ausstrahlung verpasst haben, finden Sie hier alle Infos zu Wiederholungen im Fernsehen und zur Online-Verfügbarkeit.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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In diesem TV-Überblick lesen Sie...:
- Termine für TV-Wiederholung von "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird"
- Infos zu Mediatheken und Video-on-Demand
- Details zur Sendung vom Dienstag
- beteiligte Personen
- weitere TV-Highlights für Fans der Sendung
TV-Wiederholung zu "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird" vom Dienstag
Für alle, die "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird" am 14.4.2026 versäumt haben, zeigt Arte die Sendung am 25.4.2026 um 2.30 Uhr noch einmal.
Wiederholung aktueller Sendungen in der Arte-Mediathek
Viele Formate auf Arte lassen sich nach der TV-Ausstrahlung als Wiederholung in der Arte-Mediathek nachschauen. Die Dauer der Abrufmöglichkeit hängt von den jeweiligen Lizenzrechten ab und kann von Sendung zu Sendung unterschiedlich sein. Einige Inhalte stehen dauerhaft bereit, andere nur zeitlich begrenzt oder gar nicht. Hier gelangen Sie zur Mediathek und können die aktuelle Online-Verfügbarkeit von "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird" prüfen.
Darum ging es bei "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird"
📺 Eine Recherche der BBC hat aufgedeckt, dass die Polizei in Georgien während der Proteste in Tiflis vom Herbst 2024 in ihren Wasserwerfern wahrscheinlich eine chemische Substanz aus dem Ersten Weltkrieg eingesetzt hat. Laut Toxikologen und Chemiewaffenexperten handelt es sich dabei wahrscheinlich um Brombenzylcyanid - in Militärkreisen auch ʺCamiteʺ genannt. Die Substanz wurde erstmals 1918 von den französischen Streitkräften gegen die deutsche Armee eingesetzt. Die georgischen Behörden bestreiten die Vorwürfe. Kinderarzt und Aktivist Dr. Konstantin Chakhunashvili berichtet in der Dokumentation, dass selbst kleine Spritzer aus den Wasserwerfern seine Haut verbrannten und es Tage dauerte, bis die Substanz abgewaschen war. Darum führte er eine Studie mit rund 350 Demonstranten durch. Das Ergebnis: fast die Hälfte der Teilnehmer litt mehr als 30 Tage unter Husten und Atemnot. In einigen Fällen wurden Veränderungen an Herz und Lunge festgestellt. Whistleblower, die früher bei der georgischen Bereitschaftspolizei tätig waren, halfen dabei, die verwendeten chemischen Substanzen zu ermitteln. Ein ehemaliges Mitglied der Bereitschaftspolizei berichtet, dass er während seiner Dienstzeit eine Mischung aus zwei Chemikalien in Wasserwerfern testen sollte, die er als viel stärker als Tränengas beschrieb. Die Regierungspartei ʺGeorgischer Traumʺ wies die Recherche als ʺvöllig unseriösʺ und ʺabsurdʺ zurück und erklärte, die Strafverfolgungsbehörden hätten ʺim Rahmen des Gesetzes und der Verfassungʺ gehandelt, als sie auf die ʺillegalen Handlungen brutaler Kriminellerʺ reagierten. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
Mitwirkende bei der Doku "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird"
TV-Tipp für Fans von "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird"
Neben den Wiederholungen von "Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird" lohnt sich auch ein Blick ins künftige Programm: Ein ähnliches Format, das Sie interessieren könnte, ist zum Beispiel "Das leere Grab". Die Sendung wird am 15.4.2026 um 0.15 Uhr auf ZDF ausgestrahlt.
Und wenn Sie noch mehr TV-Tipps suchen, finden Sie in diesem Artikel alle Empfehlungen für heute Abend auf einen Blick.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von Daten der Funke-Gruppe erstellt. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
kns/roj/news.de
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