PowerDNS Authoritative Server gefährdet: Sicherheitshinweis für mehrere IT-Schwachstellen
Ein für PowerDNS Authoritative Server herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Welche Betriebssysteme und Produkte von den Sicherheitslücken betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 20.05.2026 einen Sicherheitshinweis für PowerDNS Authoritative Server veröffentlicht. Der Bericht weist auf mehrere Schwachstellen hin, die von Angreifern ausgenutzt werden können. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem UNIX sowie die Produkte Fedora Linux und Open Source PowerDNS. Diese Meldung wurde zuletzt am 28.05.2026 aktualisiert.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-0E1191456B (Stand: 29.05.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Mehrere Schwachstellen für PowerDNS Authoritative Server gemeldet - Risiko: mittel
Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 7,5
CVSS Temporal Score: 6,5
Remoteangriff: Ja
Zur Bewertung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Der Schweregrad der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 7,5 als "mittel" eingestuft.
PowerDNS Authoritative Server Bug: Beschreibung des Angriffs
Der Domain Name Service (DNS) ermöglicht die Umsetzung der Domainnamen in IP-Adressen. Zur Verhinderung von übermäßigen Anfragen werden die Zuordnungen häufig lokal in einem Cache gespeichert.
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in PowerDNS Authoritative Server ausnutzen, um Informationen offenzulegen, Daten zu manipulieren und einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.
Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Bezeichnungssystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2026-41999, CVE-2026-42000, CVE-2026-42001, CVE-2026-42002 und CVE-2026-42396.
Von der Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssystem
UNIX
Produkte
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
Open Source PowerDNS Authoritative Server <4.9.15 (cpe:/a:powerdns:recursor)
Open Source PowerDNS Authoritative Server 4.9.15 (cpe:/a:powerdns:recursor)
Open Source PowerDNS Authoritative Server <5.0.5 (cpe:/a:powerdns:recursor)
Open Source PowerDNS Authoritative Server 5.0.5 (cpe:/a:powerdns:recursor)
Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken
- Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.
Quellen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-0E1191456B vom 2026-05-29 (28.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-0e1191456b
Fedora Security Advisory FEDORA-2026-6458693037 vom 2026-05-21 (21.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-6458693037
Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-533C3439BA vom 2026-05-21 (21.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-533c3439ba
Fedora Security Advisory FEDORA-2026-A6E5B1263B vom 2026-05-21 (21.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-a6e5b1263b
Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-86E966DCA4 vom 2026-05-21 (21.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-86e966dca4
PowerDNS Security Advisory vom 2026-05-20 (20.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://blog.powerdns.com/2026/05/20/powerdns-security-advisory-2026-06-for-powerdns-authoritative-server
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die 3. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für PowerDNS Authoritative Server. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.
20.05.2026 - Initiale Fassung
21.05.2026 - Neue Updates von Fedora und European Union Vulnerability Database aufgenommen
28.05.2026 - Neue Updates von Fedora aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
kns/roj/news.de
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