IT-Sicherheit: Linux, UNIX und Windows bedroht - IT-Sicherheitshinweis zu neuer Schwachstelle bei ImageMagick
Für ImageMagick gibt es einen aktuellen BSI-Sicherheitshinweis.. Wodurch die IT-Sicherheit bei Systemen von Linux, UNIX und Windows bedroht wird, wie hoch die Risikostufe ist und was sie dagegen tun sollten, lesen Sie hier.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 21.05.2026 einen Sicherheitshinweis für ImageMagick veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux, UNIX und Windows sowie das Produkt Open Source ImageMagick.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: GitHub Security Advisory GHSA-jqq5-8px3-9m6m (Stand: 21.05.2026).
Sicherheitshinweis für ImageMagick - Risiko: mittel
Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 6,2
CVSS Temporal Score: 5,4
Remoteangriff: Nein
Zur Bewertung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Das Risiko der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,2 als "mittel" eingeschätzt.
ImageMagick Bug: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
ImageMagick ist eine Sammlung von Programmbibliotheken und Werkzeugen, die Grafiken in zahlreichen Formaten verarbeiten kann.
Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in ImageMagick ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Von der ImageMagick-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssysteme
Linux, UNIX, Windows
Produkte
Open Source ImageMagick <14.12.0 (cpe:/a:imagemagick:imagemagick)
Open Source ImageMagick 14.12.0 (cpe:/a:imagemagick:imagemagick)
Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Schwachstellen
- Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann das herstellende Unternehmen ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.
Quellen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
GitHub Security Advisory GHSA-jqq5-8px3-9m6m vom 2026-05-21 (21.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/advisories/GHSA-jqq5-8px3-9m6m
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die initiale Fassung des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für ImageMagick. Sollten Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.
21.05.2026 - Initiale Fassung
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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