IT-Sicherheit: UNIX und Windows gefährdet - Update für IT-Sicherheitshinweis zu ffmpeg (Risiko: mittel)
Wie das BSI meldet, hat die IT-Sicherheitswarnung, welche eine vorliegende Schwachstelle für ffmpeg betrifft, ein Update erhalten. Welche Produkte von den Sicherheitslücken betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 14.05.2026 ein Update zu einer am 15.04.2026 bekanntgewordenen Sicherheitslücke mit mehreren Schwachstellen für ffmpeg herausgegeben. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme UNIX und Windows sowie die Produkte SUSE openSUSE und Open Source ffmpeg.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:10767-1 (Stand: 14.05.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Mehrere Schwachstellen für ffmpeg - Risiko: mittel
Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 6,5
CVSS Temporal Score: 6,0
Remoteangriff: Ja
Zur Bewertung des Schweregrads von Sicherheitsanfälligkeiten in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Der Schweregrad der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,5 als "mittel" eingeschätzt.
ffmpeg Bug: Beschreibung des Angriffs
Das FFmpeg-Projekt besteht aus freien Programmen und Bibliotheken, die es ermöglichen, digitales Video- und Audiomaterial aufzunehmen, zu konvertieren, zu streamen und abzuspielen. Zudem enthält es mit libavcodec eine Audio- und Video-Codec-Sammlung, die verschiedene Codecs zur Verfügung stellt.
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in ffmpeg ausnutzen, um einen nicht näher spezifizierten Angriff durchzuführen oder um einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.
Die Verwundbarkeit wird mit den eindeutigen CVE-Identifikationsnummern (Common Vulnerabilities and Exposures) CVE-2026-40962 und CVE-2026-6385 gehandelt.
Von der ffmpeg-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssysteme
UNIX, Windows
Produkte
SUSE openSUSE (cpe:/o:suse:opensuse)
Open Source ffmpeg (cpe:/a:ffmpeg:ffmpeg)
Open Source ffmpeg <8.1 (cpe:/a:ffmpeg:ffmpeg)
Open Source ffmpeg 8.1 (cpe:/a:ffmpeg:ffmpeg)
Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken
- Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.
Hersteller-Informationen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:10767-1 vom 2026-05-14 (14.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.opensuse.org/archives/list/security-announce@lists.opensuse.org/thread/MEDUULLI2DNJTC7ZMWBFMKOZDCAKTVX3/
ffmpeg.org vom 2026-04-15 (15.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://code.ffmpeg.org/FFmpeg/FFmpeg/pulls/22348
EU Vulnerability Database vom 2026-04-15 (15.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://euvd.enisa.europa.eu/enisa/EUVD-2026-23153
Red Hat Bugtracker vom 2026-04-15 (15.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2458764
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die 2. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für ffmpeg. Bei Bekanntgabe weiterer Updates wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.
15.04.2026 - Initiale Fassung
14.05.2026 - Neue Updates von openSUSE aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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