LibreOffice: Schwachstelle ermöglicht nicht spezifizierten Angriff
Ein für LibreOffice herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Welche Betriebssysteme und Produkte von der Sicherheitslücke betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 01.06.2026 ein Update zu einer am 06.05.2026 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für LibreOffice veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux, UNIX und Windows sowie die Produkte Debian Linux, Amazon Linux 2, Ubuntu Linux und Open Source LibreOffice.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Ubuntu Security Notice USN-8352-1 (Stand: 01.06.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Sicherheitshinweis für LibreOffice - Risiko: mittel
Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 6,6
CVSS Temporal Score: 5,8
Remoteangriff: Nein
Zur Bewertung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Das Risiko der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,6 als "mittel" eingeschätzt.
LibreOffice Bug: Schwachstelle ermöglicht nicht spezifizierten Angriff
LibreOffice ist eine leistungsfähige Office-Suite, voll kompatibel mit den Programmen anderer großer Office-Anbieter, für verbreitete Betriebssysteme wie Windows, GNU/Linux und Apple Mac OS X geeignet. LibreOffice bietet sechs Anwendungen für die Erstellung von Dokumenten und zur Datenverarbeitung: Writer, Calc, Impress, Draw, Base und Math.
Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in LibreOffice ausnutzen, um einen nicht näher spezifizierten Angriff durchzuführen.
Die Verwundbarkeit wird mit der eindeutigen CVE-Identifikationsnummer (Common Vulnerabilities and Exposures) CVE-2026-4430 gehandelt.
Von der LibreOffice-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssysteme
Linux, UNIX, Windows
Produkte
Debian Linux (cpe:/o:debian:debian_linux)
Amazon Linux 2 (cpe:/o:amazon:linux_2)
Ubuntu Linux (cpe:/o:canonical:ubuntu_linux)
Open Source LibreOffice <26.2.3 (cpe:/a:libreoffice:libreoffice)
Open Source LibreOffice 26.2.3 (cpe:/a:libreoffice:libreoffice)
Open Source LibreOffice <25.8.7 (cpe:/a:libreoffice:libreoffice)
Open Source LibreOffice 25.8.7 (cpe:/a:libreoffice:libreoffice)
Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Schwachstellen
- Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann der von der IT-Sicherheitswarnung betroffene Hersteller ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.
Quellen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
Ubuntu Security Notice USN-8352-1 vom 2026-06-01 (01.06.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://ubuntu.com/security/notices/USN-8352-1
Ubuntu Security Notice USN-8340-1 vom 2026-05-28 (28.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://ubuntu.com/security/notices/USN-8340-1
Amazon Linux Security Advisory ALAS2LIBREOFFICE-2026-008 vom 2026-05-26 (26.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://alas.aws.amazon.com/AL2/ALAS2LIBREOFFICE-2026-008.html
Debian Security Advisory DSA-6251 vom 2026-05-07 (07.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://security-tracker.debian.org/tracker/DSA-6251-1
CVERecord vom 2026-05-06 (06.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.cve.org/CVERecord?id=CVE-2026-4430
LibreOffice Security Advisories vom 2026-05-06 (06.05.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.libreoffice.org/security/
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die 5. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für LibreOffice. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.
06.05.2026 - Initiale Fassung
07.05.2026 - Neue Updates von Debian aufgenommen
26.05.2026 - Neue Updates von Amazon aufgenommen
28.05.2026 - Neue Updates von Ubuntu aufgenommen
01.06.2026 - Neue Updates von Ubuntu aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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