IT-Sicherheit: Linux, MacOS X und Windows gefährdet - IT-Sicherheitslücke bei Google Chrome mit hohem Risiko! Warnung erhält Update

Eine für Google Chrome herausgegebene Sicherheitswarnung hat vom BSI ein Update erhalten. Welche Produkte von den Sicherheitslücken betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.

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Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa | Jana Pape

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 28.04.2026 eine Sicherheitswarnung für Google Chrome gemeldet. Es sind mehrere Schwachstellen bezüglich der Anwendung dieser Software entdeckt worden, die von Angreifern ausgenutzt werden können. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux, MacOS X und Windows sowie die Produkte Fedora Linux und Google Chrome. Zuletzt wurde diese Warnung am 29.04.2026 aktualisiert.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Fedora Security Advisory FEDORA-2026-AF3F470D38 (Stand: 30.04.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Mehrere Schwachstellen für Google Chrome gemeldet - Risiko: hoch

Risikostufe: 4 (hoch)
CVSS Base Score: 8,8
CVSS Temporal Score: 7,7
Remoteangriff: Ja

Zur Einschätzung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Die Gefährdung der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 8,8 als "hoch" eingeschätzt.

Google Chrome Bug: Schwachstellen und CVE-Nummern

Chrome ist ein Internet-Browser von Google.

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Google Chrome ausnutzen, um potenziell beliebigen Code auszuführen, Sicherheitsmechanismen zu umgehen, Daten offenzulegen und zu manipulieren sowie einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2026-7333, CVE-2026-7334, CVE-2026-7335, CVE-2026-7336, CVE-2026-7337, CVE-2026-7338, CVE-2026-7339, CVE-2026-7340, CVE-2026-7341, CVE-2026-7342, CVE-2026-7343, CVE-2026-7344, CVE-2026-7345, CVE-2026-7346, CVE-2026-7347, CVE-2026-7348, CVE-2026-7349, CVE-2026-7350, CVE-2026-7351, CVE-2026-7352, CVE-2026-7353, CVE-2026-7354, CVE-2026-7355, CVE-2026-7356, CVE-2026-7357, CVE-2026-7358, CVE-2026-7359, CVE-2026-7360, CVE-2026-7361 und CVE-2026-7363.

Von der Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssysteme
Linux, MacOS X, Windows

Produkte
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
Google Chrome <147.0.7727.137 (cpe:/a:google:chrome)
Google Chrome 147.0.7727.137 (cpe:/a:google:chrome)
Google Chrome <147.0.7727.138 (cpe:/a:google:chrome)
Google Chrome 147.0.7727.138 (cpe:/a:google:chrome)

Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Schwachstellen

  1. Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-AF3F470D38 vom 2026-04-30 (29.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-af3f470d38

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-F5ED344D5C vom 2026-04-30 (29.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-f5ed344d5c

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-36FB406407 vom 2026-04-30 (29.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-36fb406407

Stable Channel Update for Desktop vom 2026-04-28 (28.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://chromereleases.googleblog.com/2026/04/stable-channel-update-for-desktop_28.html

Versionshistorie dieser Sicherheitswarnung

Dies ist die 2. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Google Chrome. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.

28.04.2026 - Initiale Fassung
29.04.2026 - Neue Updates von Fedora aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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