OpenVPN: Sicherheitshinweis! Mehrere IT-Schwachstellen gemeldet

Ein für OpenVPN herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Eine Beschreibung der Sicherheitslücken inklusive der neuesten Updates sowie Infos zu betroffenen Betriebssystemen und Produkten lesen Sie hier.

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Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / WhataWin

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 23.04.2026 einen Sicherheitshinweis für OpenVPN herausgegeben. Die Software enthält mehrere Schwachstellen, die von Angreifern ausgenutzt werden können. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux, UNIX und Windows sowie die Produkte Fedora Linux und Open Source OpenVPN. Die folgende Meldung wurde zuletzt am 27.04.2026 aktualisiert.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-5560315E97 (Stand: 27.04.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Mehrere Schwachstellen für OpenVPN gemeldet - Risiko: mittel

Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 7,5
CVSS Temporal Score: 6,5
Remoteangriff: Ja

Zur Einschätzung des Schweregrads von Sicherheitsanfälligkeiten in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Die Gefährdung der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 7,5 als "mittel" eingeschätzt.

OpenVPN Bug: Zusammenfassung der bekannten Schwachstellen

OpenVPN ist eine Open Source Software zum Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte TLS-Verbindung. Zur Verschlüsselung werden die Bibliotheken des Programmes OpenSSL benutzt.

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in OpenVPN ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und um Informationen offenzulegen.

Die Verwundbarkeit wird mit den eindeutigen CVE-Identifikationsnummern (Common Vulnerabilities and Exposures) CVE-2026-35058 und CVE-2026-40215 gehandelt.

Von der OpenVPN-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssysteme
Linux, UNIX, Windows

Produkte
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
Open Source OpenVPN <2.7.2 (cpe:/a:openvpn:openvpn)
Open Source OpenVPN 2.7.2 (cpe:/a:openvpn:openvpn)
Open Source OpenVPN <2.6.20 (cpe:/a:openvpn:openvpn)
Open Source OpenVPN 2.6.20 (cpe:/a:openvpn:openvpn)

Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann der von der IT-Sicherheitswarnung betroffene Hersteller ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-5560315E97 vom 2026-04-27 (27.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-5560315e97

Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-07552E95EF vom 2026-04-27 (27.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-07552e95ef

Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-A534B99D27 vom 2026-04-27 (27.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-a534b99d27

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-086ACF3001 vom 2026-04-27 (27.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-086acf3001

OpenVPN Release History vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://community.openvpn.net/ReleaseHistory

OpenVPN Security Announcements vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://community.openvpn.net/Security%20Announcements/CVE-2026-40215

OpenVPN Security Announcements vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://community.openvpn.net/Security%20Announcements/CVE-2026-35058

Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises

Dies ist die 2. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für OpenVPN. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.

23.04.2026 - Initiale Fassung
27.04.2026 - Neue Updates von Fedora aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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