binutils: Update für IT-Sicherheitswarnung (Risiko: hoch)

Eine für binutils herausgegebene Sicherheitswarnung hat vom BSI ein Update erhalten. Welche Betriebssysteme und Produkte von den Sicherheitslücken betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.

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Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DC Studio

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 21.04.2026 eine Sicherheitswarnung für binutils gemeldet. Es sind mehrere Schwachstellen bezüglich der Anwendung dieser Software entdeckt worden, die einen Angriff ermöglichen. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux und UNIX sowie die Produkte Fedora Linux und Open Source binutils. Die folgende Warnung wurde zuletzt am 23.04.2026 aktualisiert.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Fedora Security Advisory FEDORA-2026-F72D44D09E (Stand: 24.04.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Mehrere Schwachstellen für binutils gemeldet - Risiko: hoch

Risikostufe: 4 (hoch)
CVSS Base Score: 7,8
CVSS Temporal Score: 7,1
Remoteangriff: Nein

Zur Bewertung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Der Schweregrad der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 7,8 als "hoch" eingeschätzt.

binutils Bug: Schwachstellen und CVE-Nummern

Die GNU Binary Utilities sind eine Sammlung von Programmierwerkzeugen für die Erzeugung und Manipulation von Programmen, Objektcode, Bibliotheken, Assemblersprache sowie Quellcode in verschiedenen Dateiformaten.

Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in binutils ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder Code zur Ausführung zu bringen.

Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2026-6845, CVE-2026-6844 und CVE-2026-6846.

Von der binutils-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssysteme
Linux, UNIX

Produkte
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
Open Source binutils (cpe:/a:open_source:binutils)

Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Schwachstellen

  1. Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann das herstellende Unternehmen ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Hersteller-Informationen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-F72D44D09E vom 2026-04-24 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-f72d44d09e

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-CE402E1F82 vom 2026-04-24 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-ce402e1f82

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-E0F5E87DD6 vom 2026-04-24 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-e0f5e87dd6

Red Hat Bugtracker 2460012 vom 2026-04-21 (21.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2460006

Red Hat Bugtracker 2460012 vom 2026-04-21 (21.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2460016

Red Hat Bugtracker 2460012 vom 2026-04-21 (21.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2460012

Versionshistorie dieser Sicherheitswarnung

Dies ist die 3. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für binutils. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.

21.04.2026 - Initiale Fassung
22.04.2026 - Referenz(en) aufgenommen: EUVD-2026-24714
23.04.2026 - Neue Updates von Fedora aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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