CUPS: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service

Ein für CUPS herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Eine Beschreibung der Sicherheitslücke inklusive der neuesten Updates sowie Infos zu betroffenen Betriebssystemen und Produkten lesen Sie hier.

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Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Oliver Berg

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 19.04.2026 ein Update zu einer am 07.04.2026 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für CUPS veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux, UNIX und Windows sowie die Produkte Fedora Linux, Microsoft Azure Linux und Open Source CUPS.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Fedora Security Advisory FEDORA-2026-82A2214B53 (Stand: 17.04.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Sicherheitshinweis für CUPS - Risiko: niedrig

Risikostufe: 3 (niedrig)
CVSS Base Score: 4,0
CVSS Temporal Score: 3,8
Remoteangriff: Nein

Zur Einschätzung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Das Risiko der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 4,0 als "niedrig" eingestuft.

CUPS Bug: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service

CUPS (Common Unix Printing System) ist ein Printspooler, der es lokalen und entfernten Benutzern ermöglicht, Druckfunktionen über das Internet Printing Protocol (IPP) zu nutzen.

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in CUPS ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Bezeichnungssystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2026-39314 und CVE-2026-39316.

Von der CUPS-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssysteme
Linux, UNIX, Windows

Produkte
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
Microsoft Azure Linux azl3 (cpe:/o:microsoft:azure_linux)
Open Source CUPS <=2.4.16 (cpe:/a:cups:cups)
Open Source CUPS <=2.4.16 (cpe:/a:cups:cups)

Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann der von der IT-Sicherheitswarnung betroffene Hersteller ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Hersteller-Informationen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-82A2214B53 vom 2026-04-17 (19.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-82a2214b53

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-BCE5853E95 vom 2026-04-17 (19.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-bce5853e95

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-34454FDB74 vom 2026-04-17 (19.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-34454fdb74

Microsoft Security Update Guide vom 2026-04-14 (14.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://msrc.microsoft.com/update-guide/

GitHub Security Advisory GHSA-pjv5-prqp-46rg vom 2026-04-07 (07.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/OpenPrinting/cups/security/advisories/GHSA-pjv5-prqp-46rg

GitHub Security Advisory GHSA-pp8w-2g52-7vj7 vom 2026-04-07 (07.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/OpenPrinting/cups/security/advisories/GHSA-pp8w-2g52-7vj7

Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises

Dies ist die 3. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für CUPS. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.

07.04.2026 - Initiale Fassung
14.04.2026 - Neue Updates aufgenommen
19.04.2026 - Neue Updates von Fedora aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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