CUPS gefährdet: Schwachstelle ermöglicht Ausführen von beliebigem Programmcode mit Administratorrechten
Ein für CUPS herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Welche Betriebssysteme und Produkte von der Sicherheitslücke betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 19.04.2026 ein Update zu einer am 06.04.2026 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für CUPS veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux, UNIX und Windows sowie die Produkte Fedora Linux, SUSE Linux, Microsoft Azure Linux und Open Source CUPS.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Fedora Security Advisory FEDORA-2026-82A2214B53 (Stand: 17.04.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Sicherheitshinweis für CUPS - Risiko: mittel
Risikostufe: 5 (mittel)
CVSS Base Score: 5,2
CVSS Temporal Score: 4,9
Remoteangriff: Nein
Zur Einschätzung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Die Gefährdung der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 5,2 als "mittel" eingeschätzt.
CUPS Bug: Schwachstelle ermöglicht Ausführen von beliebigem Programmcode mit Administratorrechten
CUPS (Common Unix Printing System) ist ein Printspooler, der es lokalen und entfernten Benutzern ermöglicht, Druckfunktionen über das Internet Printing Protocol (IPP) zu nutzen.
Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in CUPS ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit Administratorrechten auszuführen.
Klassifiziert wurde die Schwachstelle mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuelle Seriennummer CVE-2026-34990.
Von der CUPS-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssysteme
Linux, UNIX, Windows
Produkte
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
SUSE Linux (cpe:/o:suse:suse_linux)
Microsoft Azure Linux azl3 (cpe:/o:microsoft:azure_linux)
Open Source CUPS (cpe:/a:cups:cups)
Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Schwachstellen
- Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.
Quellen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
Fedora Security Advisory FEDORA-2026-82A2214B53 vom 2026-04-17 (19.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-82a2214b53
Fedora Security Advisory FEDORA-2026-34454FDB74 vom 2026-04-17 (19.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-34454fdb74
Fedora Security Advisory FEDORA-2026-BCE5853E95 vom 2026-04-17 (19.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-bce5853e95
SUSE Security Update SUSE-SU-2026:1399-1 vom 2026-04-16 (16.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.suse.com/pipermail/sle-security-updates/2026-April/025387.html
Microsoft Security Update Guide vom 2026-04-14 (14.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://msrc.microsoft.com/update-guide/
GitHub Security Advisory GHSA-c54j-2vqw-wpwp vom 2026-04-06 (06.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/OpenPrinting/cups/security/advisories/GHSA-c54j-2vqw-wpwp
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die 4. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für CUPS. Bei Bekanntgabe weiterer Updates wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.
06.04.2026 - Initiale Fassung
14.04.2026 - Neue Updates aufgenommen
16.04.2026 - Neue Updates von SUSE aufgenommen
19.04.2026 - Neue Updates von Fedora aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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