Red Hat Enterprise Linux gefährdet: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

Für Red Hat Enterprise Linux wurde ein Update für den IT-Sicherheitshinweis einer bekannten Schwachstelle veröffentlicht. Eine Beschreibung der Sicherheitslücke inklusive der neuesten Updates sowie Infos zu betroffenen Betriebssystemen und Produkten lesen Sie hier.

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Für Red Hat liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). (Foto) Suche
Für Red Hat liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / pvl

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 17.03.2026 ein Update zu einer am 21.07.2020 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für Red Hat Enterprise Linux veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem Linux sowie die Produkte Oracle Linux und Red Hat Enterprise Linux.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-4672 (Stand: 18.03.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Sicherheitshinweis für Red Hat Enterprise Linux - Risiko: mittel

Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 6,5
CVSS Temporal Score: 5,7
Remoteangriff: Nein

Zur Bewertung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Das Risiko der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,5 als "mittel" eingestuft.

Red Hat Enterprise Linux Bug: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution.

Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Die Verwundbarkeit wird mit der eindeutigen CVE-Identifikationsnummer (Common Vulnerabilities and Exposures) CVE-2020-1983 gehandelt.

Von der Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssystem
Linux

Produkte
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
Red Hat Enterprise Linux 8 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)

Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Schwachstellen

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann der von der IT-Sicherheitswarnung betroffene Hersteller ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-4672 vom 2026-03-18 (17.03.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: http://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-4672.html

Red Hat Security Advisory RHSA-2021:0934 vom 2021-03-18 (18.03.2021)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2021:0934

Red Hat Security Advisory RHSA-2021:0459 vom 2021-02-09 (09.02.2021)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2021:0459

Red Hat Security Advisory RHSA-2021:0346 vom 2021-02-02 (01.02.2021)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2021:0346

Red Hat Security Advisory RHSA-2020:4676 vom 2020-11-04 (03.11.2020)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2020:4676

Red Hat Security Advisory RHSA-2020:4290 vom 2020-10-20 (19.10.2020)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2020:4290

RedHat Security Advisory vom 2020-07-21 (21.07.2020)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2020:3053

Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises

Dies ist die 7. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Red Hat Enterprise Linux. Bei Bekanntgabe weiterer Updates wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.

21.07.2020 - Initiale Fassung
19.10.2020 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
03.11.2020 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
01.02.2021 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
09.02.2021 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
18.03.2021 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
17.03.2026 - Neue Updates von Oracle Linux aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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