Jenkins gefährdet: Update für IT-Sicherheitswarnung (Risiko: hoch)

Für Jenkins wurde ein Update zur IT-Sicherheitswarnung einer bekannten Schwachstelle veröffentlicht. Welche Betriebssysteme und Produkte von den Sicherheitslücken betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.

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Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / andriano_cz

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 23.04.2026 ein Update zu einer am 18.02.2026 bekanntgewordenen Sicherheitslücke mit mehreren Schwachstellen für Jenkins herausgegeben. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux, UNIX und Windows sowie die Produkte Red Hat Enterprise Linux und Jenkins Jenkins.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10201 (Stand: 23.04.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Mehrere Schwachstellen für Jenkins - Risiko: hoch

Risikostufe: 3 (hoch)
CVSS Base Score: 8,0
CVSS Temporal Score: 7,0
Remoteangriff: Ja

Zur Einschätzung des Schweregrads von Schwachstellen in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Der Schweregrad der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 8,0 als "hoch" eingestuft.

Jenkins Bug: Zusammenfassung der bekannten Schwachstellen

Jenkins ist ein erweiterbarer, webbasierter Integration Server zur kontinuierlichen Unterstützung bei Softwareentwicklungen aller Art.

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Jenkins ausnutzen, um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen, und um Informationen offenzulegen.

Die Verwundbarkeit wird mit den eindeutigen CVE-Identifikationsnummern (Common Vulnerabilities and Exposures) CVE-2026-27099 und CVE-2026-27100 gehandelt.

Von der Jenkins-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssysteme
Linux, UNIX, Windows

Produkte
Red Hat Enterprise Linux (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Jenkins Jenkins <2.551 (cpe:/a:cloudbees:jenkins)
Jenkins Jenkins 2.551 (cpe:/a:cloudbees:jenkins)
Jenkins Jenkins <LTS 2.541.2 (cpe:/a:cloudbees:jenkins)
Jenkins Jenkins LTS 2.541.2 (cpe:/a:cloudbees:jenkins)

Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann der von der IT-Sicherheitswarnung betroffene Hersteller ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10201 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10201

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10199 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10199

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10211 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10211

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10213 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10213

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10205 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10205

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10204 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10204

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10206 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10206

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10214 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10214

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10209 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10209

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:10215 vom 2026-04-23 (23.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:10215

Jenkins Security Advisory vom 2026-02-18 (18.02.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.jenkins.io/security/advisory/2026-02-18/

Versionshistorie dieser Sicherheitswarnung

Dies ist die 2. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Jenkins. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.

18.02.2026 - Initiale Fassung
23.04.2026 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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