vim: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

Ein für vim herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Welche Betriebssysteme und Produkte von der Sicherheitslücke betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.

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Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Lino Mirgeler

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 12.03.2026 ein Update zu einer am 05.02.2026 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für vim herausgegeben. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme UNIX und Windows sowie die Produkte Red Hat Enterprise Linux, Fedora Linux, Oracle Linux und Open Source vim.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-4442 (Stand: 13.03.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Sicherheitshinweis für vim - Risiko: mittel

Risikostufe: 4 (mittel)
CVSS Base Score: 6,6
CVSS Temporal Score: 5,8
Remoteangriff: Nein

Zur Bewertung des Schweregrads von Sicherheitsanfälligkeiten in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Das Risiko der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,6 als "mittel" eingeschätzt.

vim Bug: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

Vim (Vi IMproved) ist eine Weiterentwicklung des Texteditors vi.

Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in vim ausnutzen, um eine Speicherbeschädigung zu verursachen, beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen.

Klassifiziert wurde die Schwachstelle mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuelle Seriennummer CVE-2026-25749.

Von der vim-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssysteme
UNIX, Windows

Produkte
Red Hat Enterprise Linux (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
Open Source vim <9.1.2132 (cpe:/a:vim:vim)
Open Source vim 9.1.2132 (cpe:/a:vim:vim)

Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Schwachstellen

  1. Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann der von der IT-Sicherheitswarnung betroffene Hersteller ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-4442 vom 2026-03-13 (12.03.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-4442.html

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:4442 vom 2026-03-12 (11.03.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:4442

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-F4563B100F vom 2026-02-14 (15.02.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-f4563b100f

Fedora Security Advisory FEDORA-2026-7EDA235F65 vom 2026-02-14 (15.02.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-7eda235f65

OSS Security Mailing List vom 2026-02-05 (05.02.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://seclists.org/oss-sec/2026/q1/145

Vim GitHub vom 2026-02-05 (05.02.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/vim/vim/security/advisories/GHSA-5w93-4g67-mm43

Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises

Dies ist die 4. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für vim. Bei Bekanntgabe weiterer Updates wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.

05.02.2026 - Initiale Fassung
15.02.2026 - Neue Updates von Fedora aufgenommen
11.03.2026 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
12.03.2026 - Neue Updates von Oracle Linux aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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