Red Hat Enterprise Linux (iperf3): Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

Ein für Red Hat Enterprise Linux (iperf3) herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Wie sich betroffene Nutzer verhalten sollten, erfahren Sie hier.

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Für Red Hat liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). (Foto) Suche
Für Red Hat liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / pvl

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 29.01.2026 einen Sicherheitshinweis für Red Hat Enterprise Linux (iperf3) veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem UNIX sowie die Produkte Oracle Linux und Red Hat Enterprise Linux. Die folgende Meldung wurde zuletzt am 01.02.2026 aktualisiert.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-1592 (Stand: 30.01.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Sicherheitshinweis für Red Hat Enterprise Linux (iperf3) - Risiko: mittel

Risikostufe: 4 (mittel)
CVSS Base Score: 6,5
CVSS Temporal Score: 5,7
Remoteangriff: Ja

Zur Einschätzung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Der Schweregrad der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,5 als "mittel" eingeschätzt.

Red Hat Enterprise Linux (iperf3) Bug: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution.

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen oder möglicherweise beliebigen Code auszuführen.

Die Verwundbarkeit wird mit der eindeutigen CVE-Identifikationsnummer (Common Vulnerabilities and Exposures) CVE-2025-54349 gehandelt.

Von der Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssystem
UNIX

Produkte
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
Red Hat Enterprise Linux 8 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Red Hat Enterprise Linux 9 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Red Hat Enterprise Linux 10 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)

Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-1592 vom 2026-01-30 (01.02.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-1592.html

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-1595 vom 2026-01-30 (29.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-1595.html

Red Hat Security Advisory vom 2026-01-29 (29.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:1597

Red Hat Security Advisory vom 2026-01-29 (29.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:1595

Red Hat Security Advisory vom 2026-01-29 (29.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:1592

Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises

Dies ist die 2. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Red Hat Enterprise Linux (iperf3). Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.

29.01.2026 - Initiale Fassung
01.02.2026 - Neue Updates von Oracle Linux aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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